UA Abeneuer „Der Tag nach Halloween“

Inhalt: Die Charakter werden gegen Abend des 31. Oktobers 08 in New York entführt; geknebelt und gefesselt an einen ihnen unbekannten Ort gebracht. Ohne das sie es selbst wissen, sollen Sie in einer Kirche geopfert werden, aber jemand, dessen Stimme sie nur hören können, befreit sie und schenkt ihnen einen Tag den Sie gut nutzen sollten. Zunächst versuchen sie ihr altes Leben wieder aufzunehmen müssen aber feststellen das ihre Familie ermordet wurden, die Polizei die Angelegenheit verschleppt, einige Priester sie jagen und geheimnisvolle Männer sie töten wollen. Eine Gemeinsamkeit fällt den sich aneinander nicht kennenden Personen nicht auf – alle ihre Geburtsurkunden und Taufscheine wurden in ihren Wohnungen verbrannt. Daher entgeht Ihnen zunächst das sie alle in der selben Kirche getauft wurden. Langsam und mit Hilfe des okkulten Untergrund entdecken sie das ihre Vorfahren an einem Hexenprozess beteiligt waren und zwar nicht wie zuerst angenommen als Angeklagte sondern als Richter. Doch nicht die Angeklagten waren der Magie mächtig sondern die Richter die als Beschwörer und Paktierer eines griechischen Dämons in die neue Welt geflohen sind. Einzig eine Namensliste mit 5 Namen welche in einem jahrhundertealten Buch verzeichnet, davon 4 Namen – die der Charakter welche geopfert werden sollten – durchgestrichen, ist zunächst der einzige Anhaltspunkt der Charakter. Doch der Ort zu dem das Buch die Charakter führt existiert nicht mehr, im Zuge der Hexenverfolgung in der neuen Welt wurde so manche Siedlung niedergebrannt oder aufgegeben. Dafür findet sich der 5. Name an, ein geistig behinderter Junge welche seit seinem 6. Lebensjahr in einem Sanatorium lebt. Mittlerweile und mit Hilfe des okkulten Untergrundes kommen die Charakter der Wahrheit immer näher, auch wenn sie dabei ständig auf der Flucht sind, nicht wissen wem sie wirklich trauen können und dabei knapp dem Tode entgehen, dem sie selbst niedergeschossen auf wundersame Weise ein Schnippchen schlagen können. Aber um ihr Rätsel zu vervollständigen müssen sie einen Mann suchen von dem man erzählt er sei ein mächtiger Magier und vor 50 Jahren in seiner Villa verschwunden. Doch auch noch heute sorgt sein Testament und sein Vermögen dafür das dieses Haus in Stand gehalten wird – vor allem die Spiegeln. Das Geheimnis liegt hintern den Spiegeln und – auch wenn einer der Ihren einen grausamen Tod dabei findet, können sie mit Hilfe des Magiers ihr Geheimniss beinahe lösen. So führt Ihre Suche die Charakter kurz vor Ablauf der ihnen geschenkten 24 Stunden wieder in das Sanatorium, das nicht nur an den in dem Buch genannten Ort liegt sondern auch Baphomet selbst aufbewahrt zu dem sie der 5. Name – der Wegweisende – sie führt, doch nicht die Zerstörung der Statue genau 6 x 6 x 6 Jahre nach den Hexenprozessen des Jahres 1692 ist die Mission der Charakter – als letzte Nachfahren des Blutes der Männer welche ihren Götzen anbeteten ist ihre Bestimmung den Weg für den Meister zu ebnen und es kommt zu einem letzten Kampf zwischen ihrem freien Willen und dem Blut das in Ihnen ist. Meisterkommentar: Ich werde zu weich, oh Gott, selbst die, die ich töten sollte habe ich nicht einmal gefoltert. Sogar obwohl ich eine Art Klausel eingebaut habe, hab ich diese nicht verwendet und im anderen Fall ist mir sogar entfallen ihn dann doch noch sterben zu lassen. Ich denke ich war früher kompromissloser was das töten von Charakter angeht. Aber die Story war nicht so schlecht, nach einer Überarbeitung wäre sie richtig gut.

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Kanzler von Moosbach

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

3 Gedanken zu „UA Abeneuer „Der Tag nach Halloween““

  1. Klingt eigentlich nicht schlecht aber Baphomet und übernatürliche Dämonen passen nicht so richtig zu Unknown Armies. Jedenfalls nicht in der genannten Konstellation.

    Und 1692 + (6x6x6) bringt bei mir das Jahr 1908 zum vorschein.

    Aber du schreibst selbst, das man das Abenteuer noch überarbeiten müsste.

  2. Sagen wir so, Baphomet ist einfach ein netter älterer Herr mit jugendlichem Gemüt :-) und es ist ein reines Vorurteil das die Charakter ihn als Dämon bezeichnet haben. Pfui, dabei wurde er gar nicht gefragt.

    Und ja 6x6x6 plus 1692 ergäbe 1908, aber wußtest du nicht das Arthur J. Sterling 1876 1 Jahrhundert gestohlen hat?

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