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Star Wars „Zahltag“

Beitragssbild für unsere Star Wars Kampagne "Am Rande des Imperiums"

Star Wars CoverDie Schmuggler fliegen zu Reetas altem Lehrmeister Gavos und treffen ihn in einer Cantina. Dort erzählt er den Helden, dass er ein paar Schwierigkeiten hatte und sich bei einem lokalen Hutt deshalb Geld geborgt hat. Dieser Hutt könnte womöglich auch den Helden helfen. Allerdings sollen sie ihm noch 5 Tage geben. Dann wird er plötzlich bleich. Ein Droide taucht auf, C3P9 mit einer Nachricht vom Hutten. Er will den Lehrmeister sprechen. Die Helden überzeugen Reetas Lehrmeister, dass sie in seinem Auftrag hingehen und so erfahren sie von einer Mine, aus welcher sie 100.000 Credits abholen sollen, als Gefallen für das geborgte Geld.

Sie bekommen die Koordinaten und auch Informationen über die Anzahl der Leute dort und wie sie ausgerüstet sind. Dann rauschen Gamorreaner herein und machen Stunk. Die Helden greifen auf Seite des Hutt ein, bis die Gamorreaner abziehen. Zwar findet der Hutt Ausreden warum es zur Auseinandersetzung gekommen ist, doch die Schmuggler merken, dass er lügt und eigentlich pleite ist. Dennoch machen sie Geschäfte mit ihm und bittet ihn seine Kontakte wegen eines neuen Schiffes zu fragen, das die Gruppe gerne hätte. Dann geht es los.

Als die Helden bei der Anlage ankommen sehen sie, dass es einen Schutzschild über die gesamte Mine gibt. Ein Lichtsignal führt sie zur Landeplattform, die sehr trostlos aussieht. Nur ein kaputter Reparaturdroide ist hier. Sie gehen durch leere Gänge, die interessanterweise aus schussfestem Material sind. Dann finden sie eine Blutlache. Misstrauisch sehen sich die Helden um. Schließlich finden sie einen Buchhaltungsdroiden, dem sie den Haltebolzen entfernen und der ihnen von den letzten 48 Stunden erzählen kann. Außerdem erfahren sie von der schlechten Effizienz der Mine, den immer kostspieligeren Bohrungen. All diese Daten speichern sie auch auf ihrem Datablock, um sie später dem Hutt zu übergeben.

Dann geht es in die Mine hinein. Sie finden ein Lager mit Kisten. Dann stürmt ein Astromech auf sie zu, spricht etwas von der Freiheit für Droiden, wir aber von den Helden überwältigt und mit einem Haltebolzen fixiert. Dann sehen sich die Schmuggler genauer um. Ein paar Leichen liegen hier. Sie haben Komlinks bei sich. Zur Sicherheit nehmen die Helden diese mit. Dann geht es tiefer in der Mine. Dort treffen sie auf mehrere Droiden. Es kommt zu einem erbitterten Kampf. Schließlich finden sie die überlebenden Minenarbeiter und können sie retten.

Sie sprechen mit Marv Moroy und seiner rechten Hand, tragen die Nachricht des Hutt vor. Sie bekommen das Geld, was hier ist, wobei es bei weitem keine 100.000 Credits sind. Allerdings bekommen sie die Zusicherung, dass das Geld nächstes Jahr bereitstehen wird. Des Weitern bekommen sie eine Auflisten mit Anfragen, was die Leute aus der Mine gerne hätten, um einen effektiven Abbau zu gewährleisten. Nachdem hier alles erledigt ist fliegen die Helden zurück zum Hutt. Dieser ist natürlich ziemlich unzufrieden, doch sie können ihn besänftigen und eine kleine Belohnung behalten. Reetas Lehrmeister ist den Schmugglern sehr dankbar für ihre Hilfe. Und er hat einen Kontakt für sie, wo sie womöglich ein neues Raumschiff herbekommen können.

Meisterkommentar

Wo zieht man als Spielleiter die Grenze, wenn die Sichtweise der Spieler auf eine Hintergrundwelt eine andere ist als man sie selbst hat? Das ist vermutlich umso schwieriger, je mehr man eine Welt, ein Universum mag. Im Fall von Star Wars kann ich mich nicht an Charaktere in Traningsanzügen, die in rosa gepimpten Zuhälter-Schwebegleitern mit Musik aus dröhnenden Bässen herumgurken einfach nicht gewöhnen. Die Spieler sind scheinbar glücklich, nur ich als Spielleiter bin es nicht. Darüber stehen, dennoch spielen, einen Schlussstrich ziehen? Die Spieler werden sich wohl kaum ändern. Ich habe ihnen schon öfters gesagt dass ich das nicht möchte und es wird gelinde gesagt ignoriert.

Außerdem fürchte ich mittlerweile dass die Spieler zu reich sind. Das Spiel sollte stark über Verpflichtungen gehen und ich habe ihnen mittlerweile zwar eine Verpflichtung mit Schulden gegeben, aber die könnten sie demnächst locker zurückzahlen. Das System jedoch basiert eher darauf dass man von seinen Verpflichtungen sozusagen eingeholt wird. Womöglich ist das ein Grund warum ich mich mehr auf Star Wars: Zeitalter der Rebellion freue. Da würde ich gern wieder die alte D6 Kampagne von Kommando Onyx, an der ich mitgewirkt habe, wieder aufleben lassen und davon inspiriert eine neue Kampagne schreiben. Wobei das auch nicht grad das gelbe vom Ei ist, weil was früher sehr gelungen war, muss nicht unbedingt auch aktuell funktionieren.  Das sehe ich auch gerade bei der Pathfinder Ritter von Amadee Kampagne. Der alte Flow will sich nicht einstellen, womöglich weil die Kampagne damals viel ungezwungener war als heute. Ich wusste zwar nicht was ich tat, aber das tat ich voller Begeisterung.

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