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Star Wars „Die Gärtner von Alderaan“

Beitragssbild für unsere Star Wars Kampagne "Am Rande des Imperiums"

Star Wars CoverMit der Hammerhai, ihrem neuen Raumschiff machen sich die Schmuggler auf nach Kyot 3, doch sie werden von einem imperialen Patrouillenboot verfolgt, das auch noch von 2 Tie Fightern flankiert wird. Sie wollen das Schiff durchsuchen. Aus Angst vor einer Zerstörung lassen die Helden die Imperialen an Bord, obwohl sie gerade eine ziemlich fragile Fracht an Bord haben, eine seltene Blume, die Millenniumsblüte. Sie wird bei der Durchsuchung beschädigt und stirbt. Jetzt müssen die Helden dringend Ersatz suchen, oder Pashs Bruder geht es an den Kragen.

Zum Glück wissen sie von einem Experten auf Palos 4. Sie fliegen hin und sehen, dass die Raumstation ihre besten Zeiten wohl schon hinter sich hat. Sie hören sich nach Kytos um und erfahren, dass er gerade auf einer Expedition am Mond ist. Sie landen dort und finden ein Lager und ein paar Wissenschaftler. Von diesen erfahren sie, dass Kybos angeblich in 2 Tagen wieder hier sein soll. So sehen sie sich auf der Station hier um und finden in einem medizinischen Labor eine Leiche, die aussieht als wäre sie von einem Rancor angefallen worden. Und dann eine schreckliche Entdeckung, auch Kybos Leiche ist hier. Sein Hirn wurde ausgesaugt, sein Knochenmark und seine Nervenbahnen fehlen. Das ist äußerst seltsam. Was ist hier los?

So durchsuchen sie die leeren Quartiere der Leute und finden ein Tagebuch mit Aufzeichnungen. Darin ist die Rede von einer Ausgrabungsstelle, von einem Sternendrachen und der Hoffnung, dass ein Raumschiff kommt und sie abholt. Als Grozan und Reeta Kybos Sachen holen wollen, werden sie von einem der Monster, von dem berichtet wurde, verfolgt. Unterdessen versuchen Gwen und Pash die Wissenschaftler zu beruhigen und sie dazu zu bringen nicht abzuhauen. Schließlich sichern sie ihnen zu, dass sie gemeinsam fliegen werden, wenn die anderen hier sind. Doch dann ein weiterer Rückschlag. Das Raumschiff wurde manipuliert. Also müssen die Helden nochmal in die Station.

Sie suchen nach Teilen fürs Raumschiff und entdecken dabei geheime Aufzeichnungen und dass das Monster hier von einem genetischen Code gespeist wird. Und auf den es programmiert ist, den jagt es und tötet es. Im geheimen Labor finden sie weitere Infos über das Ungetüm und eine Möglichkeit wie es besiegt werden kann. Dann wird die Genmaschine auch noch auf den Wissenschaftler programmiert. Damit hatte er nicht gerechnet. So tötet das Monster den bösen Wissenschaftler, dann vernichten die Helden das Monster. Die Energie, die sie dafür von der Station gebraucht haben überhitzt jedoch den Reaktor. Schnell nehmen sie die Teile, die sie fürs Raumschiff brauchen mit, dann nehmen die Schmuggler die Beine in die Hand und laufen so schnell sie können. Sie fliegen mit den Wissenschaftlern zur Raumstation. Diese sind ihnen so dankbar, dass sie ihnen helfen an eine neue Millenniumsblüte zu kommen.

Endlich können die Helden nach Kyot 3 fliegen, wo sie die Blume an den Kriegsherren übergeben. Am nächsten Tag erhalten sie sie überraschend wieder zurück. Irgendetwas stimmt hier nicht. Nach den vergangenen Strapazen wollen die Schmuggler aber nicht einfach wieder gehen, außerdem möchten sie ihre Bezahlung, doch die soll es erst geben, wenn die Festung fällt. So hören sie sich bei den Soldaten um und hören ein Gerücht, dass er König einen Doppelgänger hat. Sie sprechen den Prinzen darauf an und können herausfinden, dass der König tot ist. Die ehemaligen Berater werden vom Prinzen verhaftet und aus Dankbarkeit möchte er die Blume nun kaufen. Allerdings ist er auch gerissen und bietet den Schmugglern das Doppelte, sollten sie ihm bei seinem Krieg helfen und die Festung infiltrieren.

Nach ein wenig Überlegung übernehmen die Helden die Aufgabe, schleichen hin und finden mehr als ihnen lieb ist. Sie sehen einen imperialen Admiral und einige Sturmtruppen. Noch mehr Soldaten sind bereits auf dem Weg. Die Situation scheint ziemlich aussichtslos. Deshalb schleichen die Helden vorsichtig wieder zurück, informieren den Prinzen und bringen ihn, sowie seine Schwester in Sicherheit. Beim Abflug sehen sie noch wie die Verstärkung des Imperiums landet. Außerdem entdecken sie einen Sternenzerstörer. Der Prinz ist dankbar über die Rettung.
Dann treffen sie noch Pashs Bruder, der sich freut die Helden und vor allem Pash zu sehen. Natürlich freut er sich außerdem über seinen Anteil.

Meisterkommentar

Manche Abenteuer finden dann doch sehr kurzfristig statt, so hatte ich auch beim vorliegenden Abenteuer, aufgrund der Erkrankung eines Mitspielers des ursprünglichen Abenteuers, nur ein paar Stunden Zeit für die Vorbereitung. Das hat man, vor allem was das Regelwerk betrifft, leider bemerkt. Ich habe einfach zu lange nicht mehr Star Wars gespielt und konnte mir nicht mehr alles während des Spiels in Erinnerung rufen.

Dennoch, das Abenteuer war, abgesehen von den NSCs an sich ganz gut geraten, auch wenn ich froh war, dass es zu keinem Raumschiffkampf kam und traurig, dass ich keine Zeit hatte, spezielle Tabellen zu erstellen für die verschiedene Boni & Mali Symbole, die man erwürfelt. Davon lebt das System durchaus, dass man sich dazu Gedanken macht.

Mit dem Abenteuer selbst war ich wirklich zufrieden. Es hatte durchaus einige Wendungen, ein paar Überraschungen, Action und – das ist durchaus eine meiner Schwächen bei den meisten Abenteuern – ein gutes Tempo. Natürlich fällt mir beim Leiten dann auch noch ein Dutzend Verbesserungen ein, aber es war okay. Womöglich überarbeite ich das Abenteuer eines Tages und leite es erneut. Das ist nicht die schlechteste Methode, um seine Abenteuer zu verbessern, sofern man bereit ist seine Abentuer anzupassen und nicht nur einfach stur wieder und wieder den selben Ablauf wiederholt.

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