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Star Wars „Der Perlemianische Transporter“

Beitragssbild für unsere Star Wars Kampagne "Zeitalter der Rebellion"

Star Wars: Zeitalter der Rebellion Cover, Rechte bei Ulisses Spiele Die Helden fliegen wieder zurück nach Arda I ins Rebellenhauptquartier, doch beim Anflug hat das Leitsystem einen Aussetzer. So müssen die Y-Flügler von den Helden selbst in den Hangar gelenkt werden, doch das ist gar nicht so einfach, denn es geht durch verwinkelte Schluchten, in denen außerdem gefährliche Schwärme warten und wo es immer wieder passiert, dass ein paar Steine fallen. Schließlich kommen sie auch an, wenngleich die Y-Flügler ziemlich ramponiert aussehen.

Major Yalor begrüßt sie. Dann möchte General Niall einen Statusbericht der vergangenen Mission. Wenig später erfahren die Helden, dass sie nun Teil einer Spezialeinheit werden sollen, die Commander Qurno untersteht. Diesen lernen sie nun auch kennen und er scheint etwas misstrauisch ihnen gegenüber zu sein. Allerdings lässt er sie wenig später einen Auftrag für Chefberaterin Haase übernehmen, wenn die Helden diesen freiwillig machen möchten. Dabei geht es darum den perlemianischen Transporter zu finden, in ihn hinein zu gelangen und dort Soren Tallis, einen imperialen Komenor-Agenten ausschalten, möglichst aber lebend, damit ihn die Rebellion anschließend aushören kann. Das ist keine leichte Aufgabe und es könnte eine Falle dahinter stecken, schließlich glauben manche, dass es sich beim perlemianischen Transporter nur um eine Legende handelt und dieser gar nicht existiert. Doch Haase ist sich sicher und so entschließen sich die Helden dem nachzugehen. Sollte eine Falle dahinter stecken, so könnte zumindest auch diese Information an alle Rebellen weitergegeben werden.

Es geht also los ins Remduba-System, auf die Martle-Station, wo der Trandoshaner Passk, ein Kuriositätenhändler, Informationen für die Helden haben könnte, die ihnen helfen die M226 zu finden. Er scheint ein durchaus freundlicher Händler zu sein und sie erfahren von ihm, dass es sich bei der M226 um einen schweren Frachter der Tempelklasse handelt. Die Besatzung eines solchen Schiffs beträgt üblicherweise ungefähr 50 Personen, also ganz schön viel. Außerdem weiß er, dass der Transporter demnächst kommt und kann den Helden mitteilen, dass die Großen Schwarzen, eine Gruppe Dockarbeiter mit einer schwarzen Punkt-Tätowierung wohl sicher einen Auftrag für eine Beladung bekommen werden, immerhin sind sie die größte von verschiedenen rivalisierenden Dockarbeitergruppen. Ihr Anführer ist Raf, ein muskulöser Albino-Zabrak mit einem großen schwarzen Punkt auf seiner Stirn. Er ist als schnell eingeschnappt verschrien, doch es scheint den Helden die beste Idee mit ihm zu sprechen und ihn zu überreden, dass er sie mit einer der Kisten mit an Bord bringt. So suchen sie ihn auf und nach kurzer Diskussion stimmt er dem Vorschlag zu, immerhin sind ihm die Imperialen ebenfalls ein Gräuel.

Die Helden sind nun also an Bord der M226 und verstecken sich in den Lüftungsschächten, bis das Beladen erledigt ist und der Transporter wieder abfliegt. Sie bemühen sich unauffällig zu den Passagiermodulen vorwärtszubewegen, in denen sie Soren Tallis vermuten. Es ist ein langer, beschwerlicher und ziemlich gefährlicher Weg, denn die Lüftungsschächte sind teilweise recht desolat und neben Wartungsdroiden und offenen Hochspannungsleitungen, sowie Reaktor-Kühlflüssigkeitslecks gibt es auch noch Ranater hier. Sie waren ursprünglich Teil eines imperialen Experiments, bei dem sie als biologische Waffen verwendet werden sollen, doch einige der Kreaturen sind entkommen. Trotzdem gelingt es den Helden Soren Tallis zu finden, ihn in einen Hinterhalt zu locken und ihn zu überwältigen. Dann geht es weiter zur Brücke, auf der der Kapitän, eine Offizierin, Flottenpersonal und 2 Flottensoldaten auf die Rebellen warten. Es kommt zu einem ziemlich harten Kampf, doch die Helden können die Imperialen besiegen. Dann versiegeln sie die Tür zur Brücke, springen aus dem Hyperraum, senden das zuvor ausgemachte Funksignal mit ihren Koordinaten und sprinten zu den Rettungskapseln, mit denen sie von der M226 entkommen. Nur kurze Zeit später werden die Helden von Verbündeten aufgesammelt und zur Arda I gebracht werden, während der Gegangene abgegeben wird und sich nun den Fragen von Spezialisten stellen darf. Die Helden können unterdessen ihre Wunden versorgen lassen und sich erstmal ein wenig erholen.

Meisterkommentar:

Das Abenteuer zeigt wieder einmal, dass kleinere Abenteuer oft beliebter sind als große und komplexe, aber vor allem, dass ein Abenteuer nicht irrsinnig verzweigt sein muss, sondern nur den Anschein zu erwecken braucht. Ich selbst habe es ursprünglich als erstes Abenteuer für unsere Rebellen Gruppe geplant gehabt, aber es erschien mir dann doch zu übersichtlich und simpel. Schließlich wurde es dann das zweite Abenteuer und auch wenn es recht linear abläuft, wirkte es auf die Spieler nicht so. Sie haben die Entscheidungen getroffen, welche das Abenteuer vorsieht, aber das Abenteuer erweckt zumindest den Anschein als gäbe es noch mehr Entscheidungen.

Wobei, natürlich fühle ich mich in der Lage den Spielern immer ein paar Optionen zu bieten und mehr Möglichkeiten darzustellen als es das Abenteuer vorsieht und ich bemühe mich auch, wenn die Spieler andere Optionen wählen, diese ins Abenteuer einzubauen und sanft die Spieler wieder in die richtige Richtung zu führen. Wichtig dabei ist, wie ich es finde, das nicht mit der Holzhammermethode zu machen. Ich möchte also die Spieler nicht vor die Wahl zu stellen und ihnen sagen, dass es nur einen Weg gibt und jeder andere Weg scheitern wird, sondern sie sollen wirklich wählen dürfen. Das bedeutet aber nicht, dass man sich alles von den Spielern gefallen lassen muss und jede noch so schwachsinnige Idee unterstützt.

Jedenfalls hat mich das Abenteuer dann doch positiv überrascht, weil die Spieler durchaus ihren Spaß hatten. Es hat also funktioniert und das ist das Wichtigste an einem Abenteuer. Ich mag das System auch und werde es weiter leiten, auch in Verbindung mit den Jedis aus Macht und Schicksal, weil ich finde, dass die Jedis am besten zu den Rebellen passen.

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