Space 1889 “Kreaturen aus der Dunkelheit”

Inhalt: Sir Morton spricht die Helden an, ob sie ihm nicht bei einer Rettungsmission auf dem Merkur helfen wollen. Das Ätherschiff Hermes ist irgendwo außerhalb abgestürzt und es könnte ja noch Überlebende geben. Kurzerhand wird eine Expedition aufgestellt und es geht auf die dunkle und eiskalte Seite des Merkurs, in einem Dampfschlitten, einer Erfindung von Sir Morton. Mit ihnen fährt ein Fotograf und der Assisttent des Erfinders, Jack Dobwesch, der eine Vorliebe für deutsche Speisen zu haben scheint, oder in der kurzen Zeit nur deutsche Konserven kaufen konnte. Nach einiger Zeit kommen sie zu einer Spalte, die sie analysieren. Da merken sie, dass unter der Eisschicht Pflanzen zu sein scheinen, die auf Wärme reagieren. Etwas weiter kommen sie dann zu einem Vulkan. Doch dort leben auch rießige Spinnen, die sie angreifen. Zum Glück können die Spinnen teilweise getötet werden und die Helden kommen schnell in den Dampfschlitten zurück. Dann geht es weiter.
Nach einigen Stunden kommen sie endlich bei der Hermes an und erkennen, dass hier erstaunlich viele Tote liegen, mehr als es sein dürften. Sie glauben, dass hier wohl Menschen geschmuggelt wurden. Als sie das Schiff durchsuchen müssen sie erkennen, dass keiner überlebt hat und dass die Deutschen vor hatten, eine Invasion auf dem Merkur zu organisieren. Mit diesen Infos ausgestattet wollen sie wieder zurück, doch der Dampfschlitten, in dem sich der Fotograf und Dobwesch befunden hatten, ist weg. Dobwesch ist abgehaut und möchte wohl, dass die Helden und der Erfinder hier in der Eiswüste sterben. Und außer dass ihnen die Luft ausgeht, treffen sie auch noch auf komische insektenmäßige Merkurbewohner, die die Menschen mitnehmen wollen. Die Helden glauben sich dem Tode nahe, doch sie werden zu einer außerirdischen Technologie gebracht, die ihnen hilft. Denn in einem gesichertem Gebäude, in das sie kommen, indem Lady Grey ihre Hand auf eine Platte legt, befinden sich mechanische Läufer, mit denen sie schließlich wieder auf die Princess Cristiane Station kommen. Dort geben sie dem Vorsteher über das, was sie gefunden haben Bescheid, erfahren, dass der Fotograf tot ist und müssen schwören, einige der Geschehnisse hier niemanden zu erzählen. Sie dürfen nur von einer naturwissenschaftlichen Expedition auf der dunklen Seite des Merkurs berichten. So sind sie etwas enttäuscht, aber immerhin lebendig.

Meisterkommentar: Die Hinreise war ein wenig zu lang und die Gruselatmosphäre hätte ausgesprägter sein können. Worte formen Atmosphäre, die Stilpunkte könnten besser präsentiert werden, derzeit sind sie mehr Verlegenheitswürfel. Womöglich würde ich mit Abenteuer welche ich selbst schreibe die von mir gewünschte Atmosphäre besser einfangen, andererseits, ist es viel bequemer die vorhandenen Abenteuer zu verwenden und ich habe damit auch die Spielzeit besser im Griff, die sonst bei meinen Abenteuer immer sehr ausufert.

Veröffentlicht von

Kanzler von Moosbach

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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