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Shadowrun „Das van-den-Blumfeld Artefakt“

Shadowrun Kampagne "Gnade ohne Grenzen"

Shadowrun, Grundregelwerk, Rechte bei Pegasus Spiele

Igor Strawinsky ist ein Mafiaboss mit einigen Modifikationen. Er gehört der russischen Mafia an und sieht aus wie ein Vampir. Die Runner sitzen ihm gegenüber und werden von seinen Mitarbeitern bewacht. Sie haben Probleme gemacht, doch Strawinsky bietet ihnen an die Schwierigkeiten, in denen sie stecken zu vergessen, wenn sie einen Auftrag für ihn erledigen.

Sie sollen Mr. Johnson in einem Apartment in L.A. treffen. Es geht um die Infiltration eines Gebäudekomplexes und um die Bergung eines zwischengelagerten Objekts. Wenig später geht es los, per Flug nach L.A., in ihre Unterkunft, eine Wohnung. Ein paar Gang-Signations sind auf den Wänden zu finden und ein kleines Ork-Mädchen spielt auf dem Gang. In der Wohnung wartet ein Willkommensgeschenk, gemeinsam mit einem hawaiianischen Zwerg mit Spikes-Frisur und Anzug.

Er erzählt ihnen, dass Mr. Johnson eine Elfe ist und er wird sagen, wo sie ihn treffen. Doch zuvor gibt es noch ein Briefing. Auch er steht im Dienst der Elfe und hat vor kurzem erfahren, dass Mr. Johnson Natascha Karetnikov, eine externe Kraft für einen besonderen Auftrag angeheuert hat. Er kennt die Aufgabe nicht, aber er ist beunruhigt und wendet sich deshalb an die Runner. Wenn sie ihm Infos geben, bekommen sie ein kleines Extrageld. Karetnikov ist bei einer Galerie angestellt, eine der besten Galerien für Artefakte und Kunstgegenstände in L.A., die der Atlantis Foundation gehört, einer Stiftung, die für Arme da ist. Kartnikov ist sehr ehrgeizig, auf der Jagd nach magischen und altertümlichen Gegenständen. Sie steht wohl unter Druck und hat Stress mit der Stiftung. Und die Stiftung hat Konflikte mit der Draco-Foundation, die ebenfalls nach magischen Artefakten sucht.

Um 20 Uhr ist dann das Treffen bei Ferdinands. Mr. Johnsohn taucht auf und hat 2 Minotauren mit griechischen Akzent im Anzug mit. Am John Wayne Airport in Hanger B92 soll eine Kiste zwischengelagert sein, die am 28. November unter strenger Bewachung abtransportiert wird. Es gibt die Inventarnummer und Fotos der Kiste, um die es geht. Mr. Johnson meint noch Lars van der Blumen, ein Mitarbeiter der Corporation hat ihr geschadet.

Dann wird der Hanger observiert. Es gibt 5 Wächter. Cinnamon will einen Wächter ausfragen. Olari, ein Verehrer von Major Gunn trifft sich unterdessen mit ihr im Michaelis, einem Russischen Restaurant, in dem er ihr einen Antrag macht. Doch dann sieht sie die Minotauren und Mr. Johnson auftauchen. Sie übergibt etwas und bekommt Geld. Jetzt ist das, was auch immer es ist, im Safe vom Chef des Michaelis.

Als sich alle wieder im Apartment treffen hört Cinnamon Angriffskoordinationen auf eine Gruppe Shadowrunner. Also machen sie sich auf einen Kampf bereit und treffen auf Ork von den Los Hobos. Einer von ihnen wird nur bewusstlos geschlagen und gefesselt und wird so wenig später befragt. Sie haben einen Metallkoffer bei sich, in dem etwas Leuchtendes ist. Es ist das, was auf dem Foto war, was Mr. Johnson dem Manager vom Michaelis gegeben hat. Es ist ein gralähnlicher Gegenstand, ein atlantisches Artefakt, bzw. eigentlich eine Fälschung davon.

Daks meint nur James Earl Twinkewink kann so eine Fälschung herstellen, also fahren die Runner zu ihm und fragen ihn. Auftraggeberin für diese Fälschung war Mr. Johnson. Dann rufen sie den Zwerg an und erzählen ihm alles. Er trifft sich mit dem neuen Sicherheitschef van der Blum und sie checken das Artefakt in der Foundation. So kommen sie drauf, dass es sich auch dort um eine Fälschung handelt. Der echte Gral sollte wohl weggeschickt werden, doch die Kiste aus dem Hangar ist leer. Karetnikov hat das Artefakt wohl gestohlen.

Sie wird 2 Tage später gefunden, tot und hingerichtet in einem Hotelzimmer. So wollte nach Aztechland und ist wohl von den Russen umgebracht worden. Der Gral ist fort. Die Runner finden heraus Karetnikov hatte Schulden bei der russischen Mafia und einen Käufer für das Artefakt. Somit ist der Gral wohl schon verkauft. Der Zwerg stellt sich schließlich als Laurent Nazaire vor und er hat die Leitung der Atlantisstiftung über. Die Runner hingegen stehen nun nicht mehr in der Schuld des Grafen.

Meisterkommentar:

Ein echt witziger Spielabend, auch wenn das Abenteuer gegen Ende von mir ein wenig gestaucht wurde, aber ich hab ja immer ein wenig die Angst, dass meine Abenteuer zu klein werden. Aber eine Charaktererschaffung mit neuen Spielern, zum Teil völlig neuen Rollenspielern dauert halt seine Zeit, wobei wir dann gar nicht mal so lange gebraucht haben. Es waren aber alle voll bei der Sache und es hat mir echt Spaß gemacht und mich gefreut.

Das Abenteuer selbst war nett. Ich war durchaus zufrieden. Ich habe es mit dem Shadowrun Tarot erstellt, wo man 12 Karten legt. Es ist eine nette Idee, die besser funktioniert als zunächst gedacht. Aus den verschiedenen Stichwörtern habe ich dann ein wenig an der Reihenfolge gebastelt. Womöglich stelle ich den Verlauf der Entwicklung online, so als als kleiner Blick hinter die Kulissen :-).

Ich freue mich schon sehr auf das nächste Abenteuer, aber ich habe auch gemerkt wie viel ich mir an Regeln noch anschauen muss. Ich kratze wieder mal nur an der Oberfläche, aber mir gefallen einige Sachen von SR5 schon sehr gut, wie das Erfolgslimit. Es ist eine sehr gute Idee. Auch die Magie finde ich sehr nett, jetzt fehlen nur noch gute Matrix Regeln :-).

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