Pathfinder „Die Gruftkönigin“ – Teil 2

Cover vom Pathfinder: Grundregelwerk, Ulisses Spiele Inhalt: Doch dann geht die Suche nach der Gruftkönigin gemeinsam mit Jin weiter. Plötzlich geraten sie in eine Falle. Ein Minotaurus wartet auf die Unglücklichen, doch er kann besiegt werden und die Helden können weiter. So kommen sie in einen Raum mit einer Statue, auf deren Kopf sich ein großer Edelstein befindet. Trotz Abratens einiger seiner Mithelden klettert Tallis hinauf und entfernt den Stein. Sofort ertönt ein Nebelhornton. Monster tauchen überall auf. Es ist ein großer und harter Kampf, doch die Helden können als Sieger herausgehen und weitergehen. Sie kommen in einen riesigen Raum mit Sarkophagen und drei Türen. Die Helden gehen weiter. Es folgen einige Räume mit Türen die tiefer in das Labyrinth führen. Plötzlich hören sie eine tiefe wässrige Stimme, sie fragt nach dem Gott. Da die Helden Iaozrael nennen, öffnet sich eine Türe. Seltsame Sachen gehen dahinter vor. Kleine Kreaturen greifen sie an, dann folgt eine Flammenwand, die nur Illusion ist. Schließlich kommen sie zu einem Spiegel, aus dem die Doppelgänger der Helden kommen und diese angreifen. Tallis geht zu Boden und stirbt.

Meisterkommentar: Ein altes D&D Abenteuer nicht anpassen, kann ziemlich ins Auge gehen. Da gibt es schon eine qualitative Steigerungen zu den Abenteuerpfaden von Paizo, ich nehme auch an zu den D&D Abenteuer der 4. Edition, aber ich muss gestehen, davon kenne ich kein einziges. Die alten Abenteuer waren streckenweise recht unfair, boten Tod per Würfelwurf an und hatten generell einen höhren Schwierigkeitsgrad. Sind wir heute schneller frustriert oder sind die heutigen Abenteuer einfach besser und Spielerfreundlicher? Oder sind wir es einfach schon zu sehr gewohnt das wir Speicherstände laden, so das wir es nicht mehr gewohnt sind, das ein Charakter sinnlos stirbt?

Spielabendwertung: 5,5/10

Veröffentlicht von

Kanzler von Moosbach

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

2 Gedanken zu „Pathfinder „Die Gruftkönigin“ – Teil 2“

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.