Pathfinder „Der rote Planet“ – Teil 1

Cover vom Pathfinder: Grundregelwerk, Ulisses Spiele Inhalt: Der Kampf gegen die blauen 4-händigen Wesen ist erstaunlich schnell geschlagen, wobei der Professor ihnen nachher sagen kann, dass es sich hierbei um Wächterinnen von mystischen Portalen und Toren handelt. Die Helden gehen Richtung einer Felsformation, als sie bemerken dass eine große Gruppe an Leuten auf sie zukommt. Sie verstecken sich und beobachten die Leute. Es sieht aus wie eine Prozession von menschenähnlichen Wesen, hauptsächlich Gläubige. So geben sie sich zu erkennen und werden als Götter verehrt. Eine Verständigung ist schwierig, doch die Wesen nehmen sie in ihr Dorf mit, das in einem ausgehöhlten Felsen liegt und an dessen Spitze der Palast der Götter ist, in den die Helden gebracht werden.

Ein paar von ihnen durchstreifen gleich die Bibliothek, während sich andere im Gebäude oder in der Stadt umsehen. So finden sie ein seltsames Gemälde mit einem Lügenteufel in einem der Räume, eine Schriftrolle von vorigen „Göttern“, die sie warnen und einen Dolch aus elysischer Bronze. Der Lügenteufel könnte an ihren Albträumen Schuld sein und die Bevölkerung hier ist wohl am Tod ehemaliger Götter verantwortlich, die jeweils Leute sind, die hierher gereist sind. Nur einmal sind Helden nicht wiedergekommen, als sie zur roten Pyramide gingen. Das könnte also der Weg hinaus sein. Unterdessen erfahren die Helden, die in der Stadt gewesen sind von einem Monster, welches das Dorf immer wieder überfällt und hier in der Nähe haust. Nachdem es ohnehin schon zu spät für eine lange Reise ist, gehen die Helden zur Grube in der Nähe und finden einen Feuertitanen vor. Der lange Kampf endet schmerzhaft und so brauchen die Helden ein paar Tage um sich davon zu erholen. Da hilft es nicht, dass die Einwohner der Stadt gerade fleißig arbeiten, an Statuen für die neuen Götter.

Meisterkommentar: Ich wollte schon immer mal ein Pathfinder Abenteuer am Mars spielen. Aber ich muss aufpassen dass es überschaubar bleibt, drei bis vier Spielabende würden vollauf genügen. Wird es mehr, dann hängt das Thema durch, ich kann mich noch erinnern wie eine spontane Idee, während eines Abenteuers dazu geführt hat, dass wir danach drei Monaten jeden Freitag in der Hölle Abenteuer gespielt haben. Es war witzig, aber kürzer wäre es einfach besser gewesen. Diesmal läuft es recht gut, ich brauch noch einen guten Abschluss. Auch die Idee dass die Helden wie Götter verehrt werden ist absolut nicht neu, aber nett, vor allem weil den Spielern durchaus bewusst ist, wie das alles noch enden wird.

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Kanzler von Moosbach

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

2 Gedanken zu „Pathfinder „Der rote Planet“ – Teil 1“

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