Rollenspiele Pathfinder Konzil der Raben Freitagsrunde 2

Pathfinder „Das Konzil der Raben – Teil 1

Cover vom Pathfinder: Grundregelwerk, Ulisses Spiele Inhalt: Die Helden werden von der alten Gräfin des Hauses begrüßt und willkommen geheißen. Aus Dankbarkeit werden sie auch sogleich zum bereits laufenden Fest anlässlich der Verlobung der jüngsten Tochter eingeladen. So machen sich die Helden rasch frisch und betreten wenig später den gut gefüllten Saal. Ziemlich schnell fallen ihnen ein paar bekannte Gesichter auf, wie das des Grafen Karakmaikos, aber auch Kardinal Romanov und sein Sekretär Harbicht sind hier. Dann treffen sie auch endlich den Hausherrn Graf Hektor von Helin und seine Schwester, deren Verlobungsfeier das hier ist, Tessona von Helin. Überraschenderweise soll sie die Frau von Karamaikos werden und so erfahren sie wenig später von diesem wie es dazu kam, schließlich warb er doch noch vor kurzem um eine andere Braut, die aber leider durch ein Monster umgekommen ist.

So plätschert der Abend dahin, bis eine Gauklertruppe auftritt, bei der ein ziemlich ungeschickter Kerl dabei ist, der anscheinend auch die Helden erkannt haben, doch sie erkennen ihn nicht. So stolpert einer von ihnen ganz unabsichtlich in den Gaukler und bekommt so die Nachricht, dass keiner von ihnen der Truppe folgen soll, dafür würde es ein Treffen um Mitternacht beim Brunnen im Hof geben. Die Zeit bis dorthin schlagen sich die Helden mit tanzen, der Suche nach einem Gnom und gepflegter Unterhaltung tot. Dann gehen sie zum vereinbarten Treffpunkt und sehen dort Elaiza, die angeblich das Schicksal hierher geführt hat. Bei der Unterhaltung werden sie vom Balkon aus von einer Gestalt beobachtet. Als sie diese stellen stellt es sich heraus, dass es sich um den Hofmagier handelt, einen etwas zwielichtigen Typen, der ein Faible für Dämonen zu haben scheint. Das gepaart mit Elaizas Information wer hinter der Gauklertruppe steckt und dass es einen Bann um das Schloss gab, sodass sie und der Kardinal kaum in die Burg gelangen konnten, führt die Helden dazu auch noch spät abends den Grafen auszusuchen, ihn aufzuwecken und zu warnen, was dieser mehr für einen schlechten Scherz hält.

Dennoch werden am nächsten Tag zumindest die Gaukler vom Hof verwiesen, dann erbitten die Helden ein Gespräch mit dem Hausherrn, um mehr über die Raben zu erfahren. Doch das ist nicht so einfach, denn er hat einen Eid geschworen nichts zu Nicht-Mitgliedern zu sagen. Es gibt also nur einen Weg, wie die Helden mehr erfahren können, sie müssen selbst zu Raben, oder besser gesagt zu Rittern des gespaltenen Berges werden. Dazu gibt es einige Aufnahmeprüfungen. Schon wenig später finden sich die Helden in einem versteckten Kloster. Dort erfahren sie, dass der Orden den Erlkönig beschützt. Doch dann müssen sie den Eid schwören und die Prüfung absolvieren. Dazu werden sie in einen Raum geführt mit diversen Türen, auf denen diverse zwergische Helden abgebildet sind. Aufgrund persönlicher Entscheidungen landen sie hinter der Tür von Angrim Arugsan, einem Glaubenskrieger. Es ist nebelig, doch je weiter sie gehen, umso deutlicher sehen sie Statuen vor sich. Als sie fast dort sind, lichtet sich der Nebel ein wenig und die Helden merken, sie stehen quasi im Nichts. Ein erdiger Wall ist vor ihnen und er stellt viele zwergische Krieger dar, die auf gewisse Weise lebendig wirken. Dann hören sie eine donnernde Stimme…

Meisterkommentar: Das Ende kommt, zumindestens aus Sicht des Meisters, also meiner Person, viel zu früh, gleichzeitig habe ich vermutlich noch nie so früh das Ende der Kampagne ausgeplant. Das grundsätzliche Ende stand schon vor drei Jahren fest, aber dann konkret alle offenen Fäden zu einem Ende zu bringen ist recht schwierig, vor allem da ich ausschweifende Kampagnen leite. Eine kleine Schwäche von mir sind sicher die unzähligen Handlungsfäden. So gesehen ist es immer besser die Kampagne auf 3 – 4 Staffeln zu beschränken, was noch immer 50 bis 75 Spielabende betrifft. Aber man sollte trotz vieler Informationen die Action nicht vergessen. Auch diesmal hätte ein Kampf sicher das Spielgeschehen aufgelockert, zwei Möglichkeiten gab es dazu. Die Enttarnung des schwarzen Mannes und die Prüfung des Ordens, dennoch hab ich mich dagegen entschieden und bin den Argumenten bzw. Vorschlägen der Spieler gefolgt, aber ich glaube dennoch dass die Abreise des schwarzen Mannes für die Spieler enttäuschend war. Auch sind seine Motive noch völlig im Dunkeln. Der nächste Abend wird auf jeden Fall einen hohen Anteil daran haben welchen Eindruck die gesamte Kampagne bei den Spieler hinterlassen wird.

Spielabendwertung: 6,1/10

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