Pathfinder Abenteuer „Das grausame Auge des Theokraten“

Inhalt: Die Helden lernen sich an Bord eines Schiffes kennen,da Halina, die als blinde Passagierin an Bord gekommen ist sich nicht auskennt, warum sie auf einem Schiff ist, Halonya scheu aufs Wasser schaut und Lillith Freude versprüht über dieses neue Abenteuer. Doch dann, eines Tages herrscht ein schrecklicher Sturm und dann wird alles schwarz vor den Augen der Heldinnen.
Als sie wieder aufwachen, befinden sie sich am Strand einer Insel, vom Schiff weit und breit keine Spur zu sehen. So brechen sie auf, um nach einem Hafen zu suchen, denn dies hier ist eindeutig nicht ihr Zielort.
Nach einiger Zeit treffen die 3 Heldinnen auf ein kleines Dorf, in dem es ganz still ist. Im Gasthaus werden sie aber freundlich empfangen und man erzählt von den Seltsamkeiten der Insel. Es gehen nämlich graue Männer um, die den Menschen die Seele aussaugen, sowie ein Monster, was Menschen zerreißt. Da sie, solange diese Zustände hier herrschen, ohnehin nicht von der Insel hinunterkommen, brechen die Zwergin, die Gnomin und die Feuergenasi also auf, um die Missstände zu regeln. Im Keller eines Turmes finden sie einen rießigen Wolf. Doch da sie sich leise nähern können, wird er überrascht und getötet. Dann sehen sie ein Portal. Die neugierige Zwergin berührt es kurz und schon ist sie in die andere Welt gesaugt, das Ödland, wie es auch genannt wird. Hier suchen sie dann nach dem Stein des Portals, ohne dass dieses nicht zu schließen ist, wie Halonya herausgefunden hat.
Halina geht voran und führt die anderen zu einem kleinen Haus, neben dem ein Säuresee ist. Im Haus selbst finden sie einen Ring und ein sprechendes Buch, wobei, das Buch selbst spricht nicht, nur ein Elf, der darin gefangen ist. Den befreien sie und gehen mit ihm zu seinem Dorf. Dort werden sie empfangen und man erzählt ihnen, dass dieses Dorf Golarion entrissen, und auf die Ödlandebene verbannt wurde. Das alles sei einem bösen Magier zuzuschreiben. Außerdem taucht dann noch eine Lady auf, die die Heldinnen bittet, das Amulett ihres Mannes wiederzubringen.
Am nächsten Morgen geht es also zum Turm des Magiers, wo die 3 Heldinnen alle möglichen und unmöglichen Sachen sehen, unter anderem eine leere Bibliothek, die gar nicht leer ist und einen Lustdämon. Doch dann kommen sie in einen wichtigen Raum und finden dort sowohl den Mann der Lady als auch den Magier, der erst kürzlich hier vorbeikam, beide tot. Doch auch der Grund, warum die beiden tot sind, ist in diesem Raum und so kommt es unweigerlich zum Kampf. Mit geeinten Kräften schaffen es die drei doch recht unterschiedlichen Damen, das Monster zu besiegen. Dann sammeln sie das Amulett ein und widmen sich der Dämonentür, die zum Beschwörungsraum führt. Dank der Hilfe der Dorfeinwohner können sie die Tür überlisten und öffnen. Dann nehmen sie noch schnell den Portalstein des Magiers und zerstören das Beschwörungspentagramm. Unmittelbar darauf befindet sich das Dorf wieder in Golarion und auf der ganzen Insel spricht man von den Heldinnen und sie werden tagelang gefeiert, doch zuvor bringen sie noch schnell den Portalstein in die Ruine und verhindern so, dass weitere graue Männer auf die Insel strömen.
Glücklich können sie dann die Weiterreise antreten.

Meisterkommentar: Ein schon länger geplanter Nachmittag als Einstieg in die Welt des Rollenspiels für eine liebe Freundin. Ein zwar kleine aber sehr nette Gruppe war es dann schlußendlich und ich hab mich bemüht das Thema Rollenspiel gut rüberzubringen. Das Abenteuer war dementsprechend eher einfach gestaltet aber hat mir viel Spaß bereitet. Da kam richtig Lust auf noch ein Abenteuer daran zu hängen, mir schwebt da auch etwas vor, ein kleiner, aber feiner Mehrteiler aus der ZauberZeit – der Himmel über Ommei. Es wird auf jeden Fall weitere Abenteuer geben, den die beiden Damen (inkl. alter Häsin) haben durchaus Feuer gefangen :-).

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Kanzler von Moosbach

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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