Rollenspiele Pathfinder Golarion Konzil der Raben Freitagsrunde 2

Feuer über Schwarzschlot

Cover vom Pathfinder: Grundregelwerk, Ulisses Spiele Inhalt: Die Frau des Nekromanten hat die Helden in Sicherheit gebracht und erzählt von den Vorkommnissen. Am nächsten Tag gehen sie mit Pilgerkutten verkleidet zum Friedhof, zu einer Gruft und etwas später von dort zu einer zerstörten Kirche. Die Königin ist die Tochter, welche die Helden nicht retten konnten, die sie aus dem Magen des Monsters geschnitten haben. Dann kommt ein großer Mann in Kutte und mit goldener Tigermaske und spricht. Er hat sie erwartet und bereits etwas vorbereitet. Die Helden sollen rückgängig machen, was passiert ist. Sie müssen die Elfenkönigin aufsuchen, die sie zum Raben der Wälder bringen kann. Dann sollen sie noch einen Schlüssel suchen, den sie auf Burg Helin finden. Sie sollen sich jedoch nicht vom Weg abbringen lassen. Zuerst sollen sie aber auch noch verhindern dass die Königin zu dem wird was sie hier geworden ist.

Kurz darauf springen die Helden durch das Portal, das sie in der Zeit zurückbringt und so landen sie wenig später in Schwarzschlund Bucht auf einer kleinen Insel mit einem Vulkan,  der wenig später explodiert und 3 Feuerelementare hervorbringt, gegen die die Helden kämpfen. Sie retten damit die Stadt, weshalb die Bürgermeisterin sie gleich empfängt. Die Elfenkönigin und den Raben kennt sie nicht, doch die Tochter des Präfekten Tuchy schon.  Sie war vor einem Jahr hier, ist aber schon länger wieder weg. Doch ihre Zofe wurde zur rechten Hand eines ansässigen Kultes. Die Bevölkerung konnte ihn auslöschen und den Anführer hinrichten, worauf dieser einen Fluch aussprach. Den genauen Weg zum Vulkan weiß die Bürgermeisterin nicht, aber sie kann den Helden einen Weg zum hier ansässigen Orakel geben, einer alte Elfin. Sie meint die Tränen des Bedauerns müssen zum Herz von Dagons Tochter gebracht werden, nur das kann sie vernichten. Dazu müssen sie auf die Insel, die vermieden wird, die Insel Aracao. Als Hilfe gibt sie ihnen die Totems der alten Helden, die dies vor vielen Jahren schon einmal gemacht haben. Tallis bekommt eine Pfeilspitze aus Silber, Marra einen kaputten zwergischen Bierkrug und Tallis einen Stoffteddy.
Ein paar Stunden später befinden sich die Helden dann auf Aracao, wo es einen dichten Urwald, einen Vulkan, glitzernde Flüsse und Wasserfälle gibt. Außerdem gibt es einige Steingesichter hier und einen alten überwachsenen Pfad nach Norden. Sie gehen zu der Ansammlung von Steinköpfen mit Nestern auf den Köpfen und Vogelleuten als Bewohnern. Die Anführerin erzählt den Helden eine ausufernde Geschichte und dass alle von der Göttin verflucht werden, die vom Fluss trinken. Nur das allerheiligste Gefäß der Göttin kann das Wasser fassen und das befindet sich bei den Felsnadeln der Dämonenzähne. Sie reisen dorthin und ein Greif führt sie zu einem Steinkreis und zur Schale, doch immer mehr Greifen kommen. Schließlich sind es fast schon 100 von ihnen. Plötzlich stürzen 6 von ihnen auf die Helden herunter, es sind die heiligen Wächter, die zu besiegen eine Prüfung darstellt. Nun können sie die Schale nehmen und zum Vulkan reisen, aus dem sie das Wasser holen.
Sie reisen zurück nach Schwarzschlund Bucht. Die Rauchsäule ist größer geworden. Sie gehen auf den Vulkan und es wird immer steiler. Der Berg grollt, eine Aschewolke kommt heraus. Kurz darauf werden Felsbrocken auf die Helden geworfen und auch Lavabrocken. Der Aufstieg wird immer schwieriger. Lavaströme folgen. Sie sollen den Berg wohl nicht erreichen. Doch sie schaffen es doch  und können durch eine Öffnung zu einer Kathedrale gelangen, wo sie die schlafende Tochter Dagons sehen. Und auch Tuchys Tocher ist hier, genauso wie unheilige Runen, die immer wieder vom Lava freigelegt werden. Die Königin möchte Dagons Tochter erwecken. Dann greift sie die Helden an. Sie töten die Böse in einem langwierigen Kampf, doch sie bekommt ein zweites Herz und muss ein zweites Mal vernichtet werden. Als ihnen das gelingt wird ihr Herz zweigeteilt und springt als Kristall heraus. Sie halten es hoch und die Göttig taucht auf. Die Helden lassen Tränen auf das Gesicht und Herz der Göttin fallen und sie fällt wieder in tiefen Schlummer. Sie sind jetzt circa in der richtigen Zeit, es ist nur noch ein halbes Jahr verloren, doch sie sind immer noch in der falschen Parallelwelt und von der Elfenkönigin und dem Feenkönig haben sie auch noch nichts gehört. Während der großen Feier löst sich die Welt auf und die Helden sind wieder auf dieser Insel, aber in einer anderen Ebene. So teleportieren sie nach Oppara, um sich dort umzusehen und zu schauen, ob sie jetzt in der richtigen Zeitebene sind.

Meisterkommentar: Das Abenteuer stammt aus den Pathfinder Ausbauregeln V: Legenden Regelwerk und stellt eine Art Einführungsabenteuer in die Regeln dar. Grundsätzlich hat es gut in das aktuelle Kapitel meiner Kampagne gepasst, wobei ironischerweise die am Spielabend anwesenden Spieler deckungsgleich mit den Spieler aus dem Abenteuerpfad Zorn der Gerechten waren, daher haben sie die Einführung von legendären Stufen, wenngleich sehr verlockend, abgelehnt. Da das Abenteuer aus sehr viel Kämpfen bestand und eher kurz und einfach gehalten war, ist es nicht ganz so gut angekommen wie es das Abenteuer verdient hätte. Aber es war für mich auch der bequeme Weg, ein fertiges Abenteuer zu spielen, welches ich einerseits zu wenig angepasst habe, andererseits war es eingebettet in eine Zeitreise in eine Parallelwelt. Um den Spielern zu verdeutlichen dass ihre Entscheidung einen Dungeon sozusagen nicht zu betreten die Richtige war, habe ich ihnen versucht vor Augen zu führen was wäre passiert hätten sie ihn betreten. Grundsätzlich finde ich noch immer dass es keine schlechte Idee ist, aber man muss es feinfühliger umsetzen als ich es getan habe – übrigens schon wieder. Aber es gab wieder ein paar Hinweise zur Hauptquest, so gesehen sind wir auf dem richtigen Weg :-).

Spielabendwertung: 6,3/10

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