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Fantasy Age – Titansgrave „Nach Nestora / Gehetzt, gequält und gedungen“

Beitragsbild für unsere Fantasy Age Kampagne "Titansgrave - Die Asche von Valkana"

Titansgrave: Die Asche von Valkana - Cover, Rechte bei Truant Die Helden wollen in Nestora Farkaya suchen, um endlich Informationen über die Sphäre zu erhalten. Nach etwas Umhören finden sie heraus, dass sich die Werkstatt der Gelehrten im Bezirk Allfeld befinden soll. Also schnappen sie sich ein Taxi und fahren dorthin. Doch plötzlich gibt es Explosionen und zumindest ein Schuss ist zu hören. Die Helden steigen aus und versuchen den Verletzten und Eingeklemmten zu helfen. Nach einer Weile kommt dann auch ein Notfallgleiter mit Polizisten und Sanitätern. Die Helden bekommen mit, dass die Autonome Front anscheinend die Macht ergreifen will und deshalb Sabotage betreibt. Doch wer sich entsprechend äußert wird von der Polizei niedergeschossen, so wie einer der Männer hier am Unfallort.

Als Lautsprecherdurchsagen das Weiterfahren befehlen steigen auch die Helden wieder ins Taxi ein, nicht wissend was sie von den Vorfällen hier halten sollen. So gelangen sie ins Handelsviertel, wo sie zunächst eine kleine Einkaufstour machen. Ka’Voss findet endlich die Actionfigur, die er schon als kleiner Junge immer wollte, Aster kauft glitzernde Pom Poms, Dr. Kostas schmökert im Esoterikladen und Florine rettet eine Sonnenblume. Danach gehen sie in Farkayas Laden und zeigen ihr die Sphäre. Sie kann sie scannen und wird den Helden übermorgen sagen, was es damit auf sich hat, dann erzählt sie von den Feiern und dem Marsch der Gefallenen, die morgen stattfinden.

So gehen sie am nächsten Tag ins Stadium. Doch dort fällt ihnen ein junger Mensch auf mit Umhängetasche, der Granaten an verschiedenen Stellen im Stadium platziert und unauffällige Handzeichen gibt. Es sind viele Leute hier, also versuchen die Helden ihn aufzuhalten. Es gelingt ihnen schließlich. Am nächsten Tag besuchen sie Farkaya und sie kann ihnen die Sphäre öffnen, in der sich Amulette mit Glyphen darauf befinden. Diese hängen sich die Helden um den Hals, während Farkaya ihnen die Puzzlespähre abkauft, die als Versteck diente. Als sie wieder auf die Straße gehen, sehen sie auf den Bildschirmen ihre Gesichter und dass sie von der Gilde gesucht werden.

Zum Glück pfeift ihnen ein Mann namens Ocker und bringt sie unerkannt in die Kanalisation, wo sie versuchen durch das Brackwasser aus der Stadt zu entkommen. Doch Kanalschakale wollen ihnen das Leben schwer machen, können aber ohne Probleme von den Helden vernichtet werden. Nach einigen Stunden gelangen sie ans Ende der Kanalisation, aber es ist noch nicht der Ende ihres Weges. Denn nun geht es weiter in eine Höhle, die aussieht wie Überreste einer uralten Stadt, doch auch hier gibt es Kanalratten, die gerade auf Wanderer losgehen. Ocker will nicht, dass die Helden sie retten doch sie hören nicht auf sie und sprechen anschließend mit der Anführerin der haarlosen mutierten Tiermenschen, Tana. Sie meint dass sie die Helden durch die Höhle führen kann, doch dann bringt sie sie in eine Falle. Kynagidas, ein Albtraumwiesel geht auf sie los, doch die Helden können es schließlich verscheuchen. Dann schleichen sie vorsichtig weiter, bis sie endlich zu einem offenen Bereich kommen.

Der Ausgang ist bereits in Sichtweite, doch der Code der Tür will nicht aufgehen. Dann hören die Helden Kynagidas. Er kommt ihnen schnell näher. Es ist knapp, doch die Helden kommen gerade noch durch die Türe und können dem Monster entkommen. Endlich sind sie entkommen. Doch es geht noch weiter, denn Ocker bringt sie zu Elwyn Voss, dem Chef der Voss-Gruppe, die unter anderem Batterien herstellt. Er möchte, dass die Helden einen Auftrag für ihn erledigen. Sie sollen nämlich hinauf zur Himmelsfeste und dort den Stab der verlorenen Hoffnung für ihn holen. Dafür sollen sie gut entlohnt werden. Nach ein wenig Diskussion nehmen sie es an. Am nächsten Tag bringt sie der Roboter Locke hinauf zur Himmelsfeste.

Meisterkommentar:

Heute lief es ja recht rund. Wir haben sogar 2 Kapitel geschafft. Man merkt die Spielzeiten der durchschnittlichen Gruppe liegt etwas geringer als bei uns üblich und ich habe in Nestora selbst den Rollenspielanteil sicher auch recht klein gehalten. Aber man muss auch sagen, Titansgrave gibt da kaum Anregungen. Für Nestora sind zwar am Anfang ein paar Örtlichkeiten erwähnt und auch ein paar wichtige Bewohner, aber im Kapitel über Nestora selbst kommt es zu zwei Zwischenfällen und der Begegnung mit der Gelehrten, aber es wäre nett gewesen, wenn es da noch ein wenig Tipps für das hiesige Lokalkolorit gegeben hätte. Klar, ich kann mir natürlich auch selbst was ausdenken, aber so gut kenne ich die Welt auch noch nicht.

Das ist mir besonders beim der Vorbereitung des nächsten Kapitels aufgefallen und mir ist der technische Mix noch nicht so ganz klar. Einerseits gibt es Ruinen und eine Fantasy Welt aus der Zeit vor dem Kataklysmus und dann wiederum elfische Luftgleiter, Wolkenstädte, Holographieprojektoren, welche mit dem Geist gesteuert werden können, etc. Auch die Technik ist einerseits etwas seltenes und andererseits gibt es trotz der Tatsache dass bereits vor über 1.000 Jahren der Kataklysmus stattgefunden hat, Hochtechnologie, welche aber scheinbar bestens in Schuss ist und gewartet werden kann.

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