DSA Abeneuer „Nächtlicher Schrecken“ 2/2

Inhalt: Die Gruppe kommt in Fasar an und der Magier setzt sie in einem Gasthaus ab. Dort essen sie ein wenig, jedoch sind sie nicht sonderlich glücklich hier. Die Baroness will sich die Stadt anschauen, während Signorino de Tounens unbedingt wieder weg will.

Die Diener sollen auf jeden Fall mal luftigere Kleidung für die edlen Herrschaften besorgen. Im Gasthaus stellt sich ihnen dann Vito Bornski vor, den angeblich seine Kameraden hier sitzen haben lassen, besser gesagt sind diese verschwunden.

So haben die hohen Herren Unterhaltung, während die Diener Bekanntschaft mit den Kranken und Armen in Fasar macht. Anscheinend hat sie der Magier in einem der schlechteren Vierteln Fasars alleine gelassen. Es kommt, wie es kommen musste und die Diener kommen in Bedrängnis. Ihnen wird Geld gestohlen und Andaryn wird von den Praioten mitgenommen, was ihm aber in der Situation, in der er gerade ist, erfreut. Thalya schleicht ihm nach, wird aber an der hohen Brücke aufgehalten. Allerdings ist sie dann in der Nähe des Marktes, wo sie Kleidung ersteht. Andaryn erzählt unterdessen einem Geweihten seine Geschichte und wird zum Apotheker geschickt, dessen Sohn ihn zurück zu seinen Herrschaften führen kann.

In der Zwischenzeit gerät de Tounens an einen Verbrecher, der ihn bestehlen oder umbringen will. Der Adelige gibt dem Mann ein Taschentuch und wagt einen Überraschungsangriff, dank dessen er entfliehen kann. Im Gastraum zurück erzählt er das dem Aufpasser des „Fürsten“ und dieser verspricht ihm dann dass er dafür sorgen wird, dass de Tounens sein Taschentuch wieder zurückbekommen wird. Ein wenig später, als die Diener wieder da sind, bekommt er es tatsächlich wieder, mit dem abgeschnittenem Ohr des Diebes darin.

Allerdings bemerkt Thalya vorher, als sie noch auf den Straßen unterwegs ist, einen Aufruhr. Ein Vater hat seine Tochter verprüglet. Sie zeigt Herz und bringt die Tochter, auf ihren Wunsch, in einen Rahjatempel. Außerdem hilft sie einem Ferkina, der sie dafür beschützt und zu dem Gasthaus bringt, in dem die Adeligen warten.

Nachdem sie sich umgezogen haben, bricht die Gruppe, vom Apothekersohn geführt, auf, um ins Hotel Sonne zu ziehen. Am Abend bittet eine junge Frau die Baroness, dass diese sich die Sorgen ihres Onkel Reto anhört. Die Baroness stimmt zu und dann geht sie schlafen.

Am nächsten Morgen bricht de Tounens auf und flieht aus Fasar. Die anderen machen sich auf nach Baruq’Tah, um Reto zu helfen, der von ausgesaugten Schafen erzählt. Zunächst denken sie an Vampire, aber welcher Vampir saugt Schafe aus?

Als sie im Dorf sind, erfahren sie, dass ein Magier in der Gegend wohnt. Den besuchen sie dann. Doch er ist nicht alleine, denn der erste Lehrling des alten Magier ist bei ihm und kümmert sich angeblich um ihn. Doch die Gruppe kann feststellen, dass der Alte erdige Füße hat und rote Flüssigkeit an seinem Nachthemd. Es scheint so, als wäre der Alte der, der für die toten Schafe verantwortlich ist. Jedoch können sie an dem Tag nicht mehr viel herausfinden, da sie vom anderen Magus mehr oder weniger hinausgeschmissen werden. Dafür sehen sie die Tochter von Reto beim Turm, die dem Alten das Essen bringt. Danach folgen sie den nackten Fußspuren. Es ist tatsächlich so, dass diese bis zur Schafsweide führen.

Am nächsten Tag ist zwar kein Schaf verschwunden, dafür die Tochter. Die Gruppe beschließt also zum Magier zu gehen. Sie treffen den Alten aufgeregt und voll Blut. Es ist jedoch schon eingetrocknet und dürfte von vor einigen Tagen sein . Doch dann entdecken sie eine Urne unter dem Bett. Ihr Siegel wurde gebrochen und es dürfte die Urne sein, vor der sie vor einigen Tagen gehört haben. Sie beinhaltet einen Dämon. Mit Hilfe der Magier finden sie heraus, dass der Dämon nun das Mädchen übernommen hat und auf dem Weg nach Fasar ist.

Also eilen auch die Helden dorthin und wollen ihn den Boron-Tempel, in dem die Urne zuvor war, um Bescheid zu geben, doch auch der Dämon ist dorthin unterwegs. Sie treffen draußen auf einen verletzten Geweihten, der ihnen anvertraut, dass der Dämon vernichtet werden würde, sollte er den Tempel betreten. So versuchen Andaryn, Thalya, Vito und die Baroness alles mögliche, um das zu schaffen. Dabei wird Andaryn dann vom Dämon übernommen, doch sie können ihn in den Tempel schaffen. Dort wird der Dämon vernichtet und Andaryn erhält zahlreiche Verbrennungen.

Die Baroness kümmert sich gleich um Medizin für den verwundeten Jäger und er wird ins Hotel Sonne gebracht, wo sich Thalya um ihn kümmert. Vito kehrt nach Baruq’Tah zurück und wird als Held gefeiert. Die Baroness reitet zum Magierturm und berichtet den Magiern von der Vernichtung des Dämons. Zum Dank erhält sie ein Buch, dessen Erlös für die Heilung des tapferen Jägers aufgewendet werden soll.

Am nächsten Tag reiten Thalya, Andaryn und die Baroness nach Fleozern, wo sie auf Signorino de Tounens treffen, der sich gerade seinen Rausch ausgeschlafen hat und angeblich irgendeine Frau auf die gemeinsame Schiffsreise eingeladen hat.

 

Meisterkommentar:

Veröffentlicht von

Kanzler von Moosbach

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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