Deathwatch Abenteuer „Der letzte Ausweg“ 1/2

Inhalt: Die Space Marines werden von Inquisitorin Kalistradi, die sich am Agrarplaneten Avalos aufhält, angefordert. Ein Space Hulk war vor nicht allzu langer Zeit in der Nähe des Planeten gesehen worden und es herrschen Gerüchte, dass der Planet von Symbionten befallen wurde.

Als die Space Marines am Planeten eintreffen, müssen sie erkennen, dass es sich nicht nur um ein Gerücht handelt, sondern dass sich die Symbionten mittlerweile weit ausgebreitet haben. Auch verlief ihre Landung alles andere als geplant und sie konnten mit Mühe und Not in der Rettungskapsel entkommen.

Doch ihr erster Einsatz hat zunächst nichts mit Symbionten zu tun, denn die Soldaten des Planeten, von denen sie sich Informationen erhoffen, werden von Rebellen angegriffen, die überlegen zu sein scheinen. Doch mit den Space Marines haben sie nicht gerechnet und so werden die Gegner vernichtet und die Helden erfahren von Hauptmann Acote, der sich als Cyndala herausstellt, grob von den Vorgängen am Planeten. Sie bekommen die Daten von ein paar umkämpfen Gebieten und beschließen als erstes zum Lord General zu gehen, anschließen zur Astropathin, die eine Nachricht absetzten soll.

Nachdem sie beim Lord General vorgelassen werden, greifen plötzlich Symbionten an. Doch ein Mord des Lord Generals kann verhindert werden und so kann auch dieser ihnen Informationen mitteilen.

Der nächste Halt, unweit des Anwesens des Generals, ist der Tempel der Astropathin. Während der Scriptor die Nachricht übermittelt, halten die anderen 3 Space Marines die Horden an Rebellen und Symbionten ab und vernichten sie. Auch von der Astropathin bekommen die Space Marines ein paar Tipps. Doch jetzt müssen sie sich erstmal entscheiden, wo sie als nächstes hin wollen: zum Raumhafen, zum Waffendepot oder zum Hauptquartier des ansässigen Militärs.

Meisterkommentar:So also starten wir auch einmal mit Deathwatch, zugegeben es war nicht meine persönlich erste Wahl, aber andererseits wurde ich von mehreren Seiten gebeten das System einmal zu leiten und andererseits hatte ich mir das Grundregelwerk gekauft und wollte natürlich auch wissen wie es sich so spielt.

Die Charaktererschaffung geht ziemlich geschmeidig und die Deathwatch, die ja als ein Art Bündnis von mehreren Orden besteht war eine kluge Wahl der Designer. Neben den unterschiedlichen Klassen, die man hier Spezialisierung nennt, kann man somit auch unterschiedliche Orden spielen.

Zugleich hat man auch eine InGame Begründung warum Space Marines aus unterschiedlichen Orden zusammenagieren und sich auch für die nächsten Missionen nicht trennen. Überlicherweise ist eine Zusammenarbeit ja eher auf eine Mission beschränkt, nicht so bei Deathwatch wo die einzelnen Exterminatorenteams aus Space Marines der untesrschiedlichen Orden zusammengestellt sind.

Veröffentlicht von

Kanzler von Moosbach

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

Ein Gedanke zu „Deathwatch Abenteuer „Der letzte Ausweg“ 1/2“

  1. Das Abenteuer war sehr spannend und herausfordernd. Der Meister hat es den Space Marine nicht einfach gemacht. Alles in allem genial.

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