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Cthulhu „Tausend Meilen & Nach Drakmara“

Cthulhu Kampagne "Königsdämmerung"

Cthulhu CoverDie Gruppe ist am Bahnhof und sieht einen Mann mit goldener Maske auf sie zukommen. Doch plötzlich ist er weg, aber Mary ebenso. Die Freundin taucht wieder auf, der Mann bleibt verschwunden. Mary erzählt, dass sie einen Traum hatte. Sie war in Carcosa, wo sie 3 Leute getroffen hat. Einer wollte ihr aufhelfen, doch sie wollte nicht. Dann deuteten sie nach hinten. Sie blickte dorthin, wo sie deuteten und war wieder hier am Bahnsteig. Die Gruppe denkt, der Mann mit der goldenen Maske könnte Mary tatsächlich nach Carcosa gebracht oder es ihr gezeigt haben.

Viele Leute sind am Bahnhof, es herrscht regelrechtes Gedränge. Nur mühsam gelangen sie zu ihrem Bahnsteig. Als ein Diensttelefon läutet hebt Olivia ab und meint, dass sie die Worte „Frohlocket“ gehört hat. Es ist aber keine Zeit groß darüber nachzudenken, denn der Zug fährt bald ab. Die Gruppe begibt sich hinein und kann schließlich ihr Abteil finden, doch es ist bereits besetzt. Jemand wollte es sich hier gemütlich machen, doch der Mann wird mit Anhang hinauskomplementiert. Mr. Batel ist unterdessen mit dem Gepäck anderswo beschäftigt. Der Zug fährt los.

Die indische Landschaft zieht vorbei und es gibt viele Haltestellen, an denen der Zug stehen bleibt. Zu sehen gibt es auch ein paar Tiere, wie ausgemergelte Hunde und freche Affen. Es wirkt durchaus exotisch für die Engländer. Einige Tage später liegt Benares vor ihnen. Der Zug wird bereits langsamer, als Mary Leute „Der König steigt hinab“ rufen hört. Einige der Leute laufen anschließend Richtung Zug, werfen mit Steinen und versuchen hineinzukommen. Der Zug wird wieder etwas schneller. Die Gruppe hört Schüsse und ein Krachen. Glas splittert. 3 Menschen wollen durchs Fenster in das Abteil, doch gemeinsam verhindern die Engländer das Eindringen der wütenden Fremden. Draußen liegt ein blutverschmierter Reisegast. Er wird verarztet. Nachdem er sich bedankt hat meint er noch, dass dieser Angriff wohl von Kastenlosen durchgeführt wurde.

Schließlich wird der Zug wieder langsamer und bleibt im Bahnhof von Benares stehen. Etwas verwirrt sprechen die Damen den Schaffner an, doch auch der meint, dass so etwas sonst nicht passiert. Den folgenden Tag nützt die Gruppe dazu sich auszurüsten, dann geht es mit einem anderen Zug weiter nach Nautanwa. Dort besorgen sie sich Sherpas und brechen auf. Wieder haben sie die Träume von der Waldszenerie und den Märchenbewohnern. Mit den Scherpas gibt es immer wieder Probleme. Sie wollen weniger tragen und mehr Geld, die Verhandlungen dauern, doch man wird sich schließlich einig. Es geht endlich Richtung Nepal.

Um über die Grenze zu kommen verkleidet sich die Gruppe als Einheimische, doch Captain Wilson und seine Männer erkennen den Schwindel und setzt die Gruppe fest. Durch eine List und die durchaus überzeugende Geschichte Marians dürfen sie aber schließlich gehen. Über der Grenze warten die Scherpas auf sie, von denen die Gruppe schon dachte, dass sie abgehauen sind. Auf dem Fußmarsch sehen sie ein Panzernashorn, Yaks, Antilopen und Zoth. Fast jedes der Dörfer, durch die sie kommen, hat außerdem Hühner und Ziegen. Außerdem gibt es ein paar wild lebende Hunde. Rinsing und die Sherpas führen sie durch den nepalesischen Wald, immer weiter ins Bergland, immer höher hinauf.

In Pokhara gibt es einen längeren Aufenthalt. In dieser Stadt erfahren sie auch von einer anderen Reisegruppe, die nach Drakhmar wollte, bzw. zu einem Kloster oberhalb eines Dorfes dort in der Nähe. John und Olivia reden nach der Nacht in diesem Dorf von Aldebaran.

Jetzt geht es wirklich in die Berge. Vom Klima her wird es schwüler und dschungelartiger und es gibt weniger Dörfer. Nach Nodara gibt es die erste Hängebrücke über eine Schlucht, die ziemlich schwankt und Geschick erfordert. Wenig später folgt eine zweite, bei der Marian fast in die Tiefe stürzt. Doch sie sehen auch zum ersten Mal das Annapurna-Massiv, das einen wirklich schönen Anblick bietet. Manche der Berge werden über Treppen erklommen. Schließlich mein Rinsing, dass es nur noch einen Tag dauert, bis sie in seiner Heimat angekommen sind. Bereits am folgenden Nachmittag erreichen sie Ghorepani. Die Anstrengung der letzten Tage sitzt allen in den Knochen und so schlafen sie dort wenig später ein. Am nächsten Tag sucht Rinsing die Gruppe auf und es wirkt als würde er sich verabschieden. Die Engländer sind ziemlich verwirrt, denn eigentlich dachten sie, dass die Sherpas und Rinsing sie bis ans Ende ihrer Reise begleiten würden. Doch es scheint sich um ein Missverständnis gehandelt zu haben und keine Verhandlungen können die bisherigen Begleiter davon überzeugen weiterzugehen. Immerhin finden sie Tsewan Pemba, der sie weiter führen wird. Doch sie müssen mit weit weniger Sherpas auskommen, also wird einiges an Proviant hier gelassen.

Am 10. Tag der Reise geht es wieder über eine wacklige Hängebrücke. Dann wollen auch die neuen Sherpas nicht mehr weiter gehen. Sie glauben die Engländer sind von bösen Geistern besessen und weigern sich auch nur einen Schritt weiter zu gehen. Etwas genervt müssen also neue Sherpas gesucht werden. Von Tukuche aus geht es weiter bergauf. Die Dörfer wirken karger und schlichter, die Umgebung, aber auch die Leute scheinen rauher zu sein. Auch die Bäume weichen und immer öfter sieht die Gruppe blanken Fels. Am 12. Februar erreichen sie schließlich den Eingang zu Mustan und das Dorf Kagbeni. Die Häuser stehen hier eng aneinander und über dem Dorf liegt ein Kloster.

Im Dorf erfährt die Gruppe, dass 4 weiße Männer in der letzten Jahreszeit hier durchkamen. Einer davon hatte einen mächtigen schamanistischen Gegenstand bei sich und ein kleines, in rotes Leder gebundenes Buch. Das Buch haben sie gefunden und neugierig kaufen es die Engländer, bis sie enttäuscht merken, dass es sich um ein Hindi-Italienisch-Wörterbuch handelt. Dann erfahren sie noch, dass sich einer der Männer immer noch im Kloster von Te befinden soll. Sein Tagebuch gibt es auch noch. Das bekommen sie im Tausch gegen das Wörterbuch und erkennen, dass es von Carlo Cipone stammt. Die italienische Reisegruppe hat Drakhmar gefunden, doch Anzalone ist sehr höhenkrank. An den Wänden in der Höhle, die sie betreten haben, fanden sie nicht nur orange gefärbtes Gestein, sondern auch Zeichnungen und Schriftzeichen. Ein Cho-Cho soll sie beobachtet haben. Außerdem scheinen sie del Negro nicht mehr vertraut zu haben.

Als die Gruppe nachfragt woher das Buch stammt, wird ihnen erzählt, dass es ein Hirtenjunge in der Nähe des Klosters gefunden hat. Also muss auch die Gruppe dorthin. Nachdem ein Mann vom Dorf morgen ohnehin dorthin möchte, wird ihn die Gruppe begleiten. Also ist noch genug Zeit, damit Marian und Anne jeweils eine silberne Glocke verzaubern. Mary liest unterdessen, dass Quarrie anderen Gedanken einpflanzen kann. Das klingt nicht gerade gut.

Am nächsten Tag geht es zum Kloster von Te. Der Marsch dauert länger als gedacht und am Abend kommen sie im Dorf Tayen unter. Dort erfahren sie, dass einer der Dorfjungen zum Kloster ging, aber nicht mehr zurückkam. Tsewan Pemba und die Sherpas kommen nicht weiter mit, aber davon lassen sich die Engländer nicht aufhalten. Über Geröllhaufen geht es in die Nähe des Klosters. Es dämmert bereits, als sie einen Mönch aus dem Kloster kommen sehen. Es scheint ein alter Mann mit Stock zu sein, doch dann ertönen Schüsse. Der Mann, der sie begleitet hat, wird getroffen, doch Mary kann ihn retten und Marian den Schützen niederstrecken. Vorsichtig geht die Gruppe zum Kloster.

Drinnen gab es ein Massaker. Die Mönche, aber auch der Junge wurden getötet. Sie liegen schon seit einigen Wochen hier. Das ist schrecklich, doch es gibt auch Hinweise auf das Ziel der italienischen Reisegruppe. Mit Hilfe der Beschreibung aus dem Tagebuch und hier auffindbaren Informationen können sie den Gipfel ausmachen, wo sich Drakhmar befinden sollte. Doch bevor sie sich dorthin aufmachen, ruhen sie sich etwas aus. John und Olivia werden wieder von Träumen geplagt. Sie meinen Carcosa ist wieder da und die Erde wird ausgelöscht werden. Die gilt es zu verhindern. Also geht es weiter, doch ohne Mr. Batel. Er soll in Kagbeni warten und den verletzten Mann dorthin zurückbringen.

Gegen Mittag bietet sich der Gruppe ein atemberaubender Anblick. Das orange Gestein ist sichtbar. Sie sind offensichtlich in Drakhmar. Mary meint sie hört einen Herzschlag. Das Monster lebt. Doch das hält sie nicht ab. Sie betreten Drakhmar.

Meisterkommentar:

Es ist immer ziemlich spannend, wenn sich eine Kampagne langsam dem Finale nähert. Der Höhepunkt ist im wahrsten Sinn des Wortes ziemlich schwindelerregend und der zweite Teil, also das Buch Zwei, haben wir jetzt sehr zügig gespielt, ohne dass ich den Eindruck hatte besonders viel Druck zu machen, etwas zu kürzen oder aufs Tempo zu steigen. Das heißt also wir werden am nächsten Spieltermin die Kampagne zu Ende bringen, was mich freut, was ich auch spannend finde, und was auch ein bisserl bedeutet, ich muss das Finale wirklich gut vorbereiten, es soll schließlich der Höhepunkt werden.

Und, was nur davon zeugt wie harmonisch diese Gruppe ist und wie viel Spaß wir mit Cthulhu haben, wir haben schon kurz skizziert was wir danach spielen werden und was danach im Herbst starten wird. Darauf freue ich mich auch schon sehr. Aber darüber wird noch nicht gesprochen, bringt ja auch Unglück das zu tun bevor wir unsere Kampagne abgeschlossen haben.

Das wird erst meine 4 1/2 Cthulhu Kampagne, die ich zu einem Ende bringe. Solche Kampagnen dauern jedoch auch immer 1 bis 2 Jahre bis wir sie vollende. Außerdem spielen wird ja immer wieder ein paar Einzelabenteuer, wobei ich bei Cthulhu vor allem die Kampagnen sehr mag. Aber jetzt konzentriere ich mich erst mal aufs Finale und freue mich schon sehr auf den Abschluss der Königsdämmerung Kampagne.

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