Rollenspiele Cthulhu Königsdämmerung

Cthulhu „Ein Spaziergang im Park & Springer Mound und der Kanal“

Cthulhu Kampagne "Königsdämmerung"

Cthulhu CoverZunächst wird recherchiert. Marian versucht mehr über Astrophobie herauszufinden, Adam, Anne und Susanne bearbeiten die Themen rund um Clard Melford, die Trinity Churm und das Ritual mit den 9 Zähnen. Unterdessen kauft Olivia das Buch, das sie zurücklegen ließen, der König in Gelb. Danach geht Adam zum Privatdetektiv dessen Freund, der sich dem Fall gewidmet hat, verschwunden ist. Marian zu Hausmeisterin, wo sie erfährt, dass Ms. Bedmore ein Telegramm von Straßnig bekommen hat. Allerdings weiß sie natürlich nicht was drinnen gestanden ist.

Am 12. November bekommt Anne einen Brief von der Polizei, in dem aber nichts hilfreiches steht. Dann geht es auf der Suche nach der Schauspielerin, die aber gerade nicht hier ist. Bei ihr werden ein Brief und Kontaktdaten hinterlassen. Dann fragt die Gruppe nach Talbot, der aber nirgendwo aufzufinden ist. Angeblich soll er aber bei jemanden untergekommen sein. Nur bei wem? Der Freund des Privatdetektivs ist immer noch verschwunden und es gibt keinen Hinweis wo er sich befinden könnte. Dafür scheint es, dass die Gruppe von Coombs verfolgt wird.

Einen Tag später gibt es eine große Headline in der morgendlichen Zeitung, es geht um ein Schiff, das gesunken ist. Es soll einige Tote geben. Es könnte Straßnig unter den Toten sein, doch als die Totenlisten durchforstet werden, finden sie niemanden mit diesem Namen. So kann weiter nachgeforscht werden. Vom Theater hören sie, dass sich The Group mittlerweile wieder aufgelöst hat. Außerdem soll sich Talbot bei jemanden der Gruppe aufhalten. Adam vermutet, dass er sich bei Jean aufhält, doch das weist sich als falsch heraus, doch sie meint zu wissen, dass er bei Gillen ist, weil die beiden angeblich ein Paar sind. Dann gehen sie zu Professor Straßnig. Er ist endlich da und scheint recht okay zu sein.

Am 15. November versucht Marian an Informationen von Scotland Yard zu kommen, vor allem was die Pfeife betrifft. Sie wird zu DI Stevenson geführt, der ihr Unterlagen des Gerichtsmediziners zeigt. Pfeife wurde aber keine gefunden. Die anderen vier gehen zu Gillen, wo sie auch Talbot treffen. Er meint Carcosa kommt wirklich und das gelbe Zeichen wird den richtigen Weg dorthin deuten.

Am nächsten Tag untersuchen sie die schwarze Pfeife, die womöglich von Trollopes Mörder stammt. Es fällt ihnen auf, dass man sie aufschrauben kann. Olivia meint es könnte sich um einen okkulten Gegenstand handeln, mit dem man etwas rufen kann. Das würde auch den Laut erklären, den die Bediensteten im Haus der Robys gehört haben. Es könnte natürlich auch sein, dass man damit etwas wegschicken kann. Dann gehen sie zu Trollopes Haus, zunächst brechen sie in den Keller ein und nehmen dort die Akte von Alexander Roby mit, dann gehen sie in die Wohnung. Dort finden sie aber nichts Verstecktes oder Seltsames.

Am 17. November kaufen sie Karten für den Zug nach Clare Melford. Unterwegs lesen sie Robys Krankenakte. Als sie am Abend ankommen sehen sie eine kleine Ortschaft. Es scheint als wären die fünf Reisenden die einzigen Fremden hier. Im Pub wollen sie sich umhören und übernachten. Sie erfahren, dass im Winter 1907 wissenschaftliche Ausgrabungen im Ort stattgefunden haben, genauer gesagt am Springer Mound. Doch ein Mann namens Jannings müsste mehr darüber wissen. Er wohnt am Berg und scheint ein wichtiger Landwirt zu sein.  Außerdem hören sie von einer Geschichte, dass die Kirche auf einen alten römischen Tempel gebaut wurde, in der heidnische Götter verehrt wurden.

Um sich ein weiteres Bild von der Ortschaft und ihren Bewohnern machen zu können, begeben sich Olivia, Susanne, Anne, Marian und Adam am nächsten Tag zum Morgengottesdienst. Die meisten Leute hier scheinen schon älter zu sein. Jannings ist nicht da. Allerdings scheint das auch nicht allzu verwunderlich zu sein, schließlich erfahren sie, dass er nur ungefähr einmal im Monat überhaupt ins Dorf kommt. Nach der Messe gewährt ihnen der Pfarrer eine Führung durch die Kirche und tatsächlich ist hier ein Glasfenster mit Hasen zu sehen und im Keller Säulen, die römisch sein könnten und womöglich Glücksymbole zeigen. Rund um die Kirche befindet sich ein Friedhof. Olivia bemerkt eine Häufung an Todesfällen im Jahr 1926. Auf die Frage, was hier los war meint der Pfarrer nur, dass die Einwohner da wohl gesündigt haben. Allerdings scheint es seltsam, dass 5 Leute am gleichen Tag umkommen, alle am 31. Dezember. Sie sollen außerdem mit Schrecken den Tod gesehen haben. Außerdem liegt das Grab von Jannings Frau am Friedhof, die 1920 gestorben ist.

Janning wollen sie jetzt auch besuchen, also gehen sie den Hügel hinauf zu seiner Farm. Unterwegs sehen sie Fledermäuse, die geometrische Muster fliegen. Ziemlich oben am Hügel fällt der Gruppe ein leicht süßlicher Geruch auf, der immer stärker wird und sie an St. Agnes erinnert. Schließlich stehen sie vor der Tür des Farmhauses, durch dessen Fenster der Müll offensichtlich entsorgt wird. Kein Rauch dringt aus dem Schornstein und als sie das Haus betreten merken sie, dass auch keiner da ist und es drinnen kalt und finster ist. Rechnungen liegen herum. Die Gruppe möchte sich umsehen und geht noch höher auf den Springer Mound. Dort oben wird der seltsame Geruch stärker. Die Erde fühlt sich matschig an, es riecht nach Fäulnis, es fühlt sich fast an wie Teer. Es scheint als würde dieser Hügel verfaulen und verschimmeln.

Von der Anhöhe aus sehen sie sich um. Sie sehen die Umgebung, aber nichts, was sie weiterbringt. Deshalb wollen sie nun zu dem Wäldchen. Darin entdecken sie Monolithen aus Granit herumliegen. In jeden Stein ist etwas eingraviert. Gesamt ergeben sich die Worte:
Wir spitzen unsere Ohren nach dem Klang der Leute, wir richten unsere blinden Augen auf des Mörders Jäger, wir erheben die Hand und Stimme im Gebet um Antwort, Hastur kehrt zurück, erhöre uns. Die Sternenstuten, Herr der Himmel schwarzen Nacht, Hastur kehrt zurück, errette uns, iä oh Großer, iä großer Hastur, führe uns.
Ein paar Zeilen können sie nicht lesen, da sie sich auf der Bodenseite befinden. Dann hören sie jemand kommen. Er hat 3 Hunde mit.

Plötzlich scheinen die Fledermäuse über der Gruppe zu fliegen. Der Mann sagt, die Gruppe soll die Steine wieder mitnehmen. Vor 3 Jahren kamen Leute, brachten Geld, damit der Hügel benutzt werden kann und damit sie die Steine hier lagern können, bis sie gebraucht werden. Dann sehen sie, dass der Mann Dynamit mithat und die Steine zerstören will. Als er auf einen der Monolithen schießt, erstarren die Feldermäuse kurz. Dann stürzen sie hinunter. Das riesige Wesen sieht ein wenig aus wie die Figur der Pfeife. Sie stürzt sich auf Jannings und saugt sein Leben aus. Die Hunde winseln. Marian pfeift auf der schwarzen Pfeife. Die Kreatur sieht sie an, kümmert sich aber nicht um sie. Die anderen laufen weg. Marian bleibt beim Toten. Die Hunde wollen sie nicht zu ihm lassen, sie bewachen ihn.

Meisterkommentar:

Königsdämmerung ist eine Kampagne der vielen Spuren und man verliert auch als Spielleiter durchaus mal gern den Überblick, wobei das kein Fehler der Kampagne selbst ist. Man bemüht sich viele Spuren aufzugreifen. Womöglch hätte man sie besser aufbereiten könnten, aber durch die Vielzahl an Möglichkeiten ist das recht schwierig. Gut finde ich aber, dass es immer am Ende des Kapitels eine Zusammenfassung gibt, was man erreicht haben soll.

Wovon ich absolut kein Fan bin, auch wenn es unseren Spielern zum Teil sehr gut gefällt, ist das Kampagnentagebuch. Die Idee an sich ist nett, aber man ist dann auf die vorgegebenen Handouts limitiert. Zwar kann auch neue machen, aber bestehende nicht anpassen und die Spieler bekommen recht schnell mit, wenn man die Seiten im Kampagnentagebuch überblättern muss, dass sie etwas noch nicht gefunden haben. Sonst ist es aber eine nette Idee, aber insgesamt nichts für mich.

Geendet haben wir mit einem Cliffhanger. Die Gelegenheit selbst war einfach sehr günstig und die nächsten Szenen werden recht heikel, da wollte ich auch einen frischen Zugang haben. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, auch wenn sie leider erst im Herbst sein wird.

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