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Cthulhu „Die geheimnisvolle Stadt“ – Teil 6

Beitragsbild zur Cthulhu Kampagne Berge des Wahnsinns

Cthulhu CoverDie Damen sind auf dem Weg zur Stufenpyramide, die erstaunlicherweise 5-seitig ist. Es gibt keine Dekorationen, doch auf der Spitze befinden sich anscheinend Türen aus dunklerem Material. Nachdem sie keine einfache Möglichkeit finden sie zu öffnen, brechen sie die Türe gemeinsam auf und gelangen in einen Kuppelraum, eine Himmelkarte mit Steinblock in der Mitte. Im Steinblock ist ein Rauchquarzei mit mikroskopisch kleinen Einbuchtungen, den Helen an sich nimmt. Dann gibt es ein Grollen draußen. Die Damen sehen sich um und gehen zu dieser Stelle hin. Sie wollen sichergehen, dass sie da kein Tor irgendwohin unabsichtlich geöffnet haben, aber es scheint sich nur um eine natürliche Schneelawine gehandelt zu haben. Als sie gegen 22 Uhr wieder im Lager ankommen ist Moore sauer, weil sich die Damen nicht an die Pläne und Aushänge halten. Als sie dann draußen sind, sehen sich Licht im Flugzeug, wo sie Halberin betend finden. Er ist verunsichert und möchte hier weg. Er ist nicht der einzige, der es hier seltsam findet. Auch Meyers ist etwas ängstlich und kann nicht verstehen, wie diese Wesen die Menschen erschaffen haben und warum.

Am nächsten Tag gibt es interessante Neuigkeiten, die Winde beim Pass sind abgeflaut und so soll es in einer Stunde eine große Lagerbesprechung geben. Morgen sollen die Flieger in Lakes Lager fliegen und Infos weitergeben. Die Damen sind sich da nicht so sicher, ob das eine gute Idee ist und fragen sich, ob es nicht vernünftig wäre, wenn sie die einzigen sind, die umher fliegen, sodass sie steuern können, welche Informationen weitergegeben werden und welche nicht. Es soll morgen Früh um 9 Uhr losgehen.
In der Zwischenzeit wollen die Damen aktiv bleiben und gehen weiter auf Erkundungstour. Dabei geraten sie in eine Mulde, wo sie erkennen müssen, dass es hier 2 Arten von Älteren Wesen gibt, ältere oktopoide und die bekannten, die von den oktopoiden ins Meer vertrieben wurden. Beide sollte man nicht wecken, allerdings befinden sich die oktopoiden in einer Art Winterschlaf. Dann gehen sie weiter zur Festung. Auf dem Weg dorthin fallen ihnen Objekte nahe des ehemaligen Flusses auf. Es kommt zu seltsamen Ereignissen, die Damen scheinen teilweise an Halluzinationen zu leiden. Doch sie können sich fangen und wieder finden. Sie haben einige interessante Orte entdeckt und gehen dann zurück ins Lager.

Dort angekommen erfahren sie von Starkweather und dass dieser Lexington gefunden hat und mit ihr über Morsezeichen in Kontakt steht. Sie ist jenseits des Flusses, die Belle ist beschädigt, ihr Pilot weg und die Deutschen haben ihr eigenes Lager und ihre eigenen Forschungen. Starkweather möchte ihr helfen, doch dann ist auch Dr. Green plötzlich weg. Gemeinsam mit den anderen gehen die Damen auf die Suche und können Spuren finden. Es scheint als wäre er verschleppt worden, es könnte sein Nest in der Stadt haben. Nachdem es schon spät und finster ist wäre es zu gefährlich jetzt weiterzugehen. Es gibt eine Besprechung. Moore denkt der Vorschlag dass sie Abschiedsbriefe morgen mitgeben ist eine gute Idee, da sie nicht wissen, ob nicht jemand von hier sterben wird, oder mehrere.In der Nacht des 8. Dezembers donnert es, die Nacht ist hell, die Enderby ist explodiert. Trümmerstücke fliegen umher, doch dann sehen die Damen jemanden weglaufen. Kate schießt. Dann sehen sie es, es ist der Pilot von Ms. Lexington.

Meisterkommentar:

Es ist eine Gratwanderung, wie vielen Gefahren setze ich meine Spielerinnen aus, wie tödlich lasse ich die Kampagne werden? Im vorliegenden Fall sind die Gefahren durch das Eis und die Kälte allgegenwärtig, sodass ich eher vorsichtig agiere, mit Nachsicht meinen Spielerinnen gegenüber. Was keinesfalls bedeutet, sie könnten alles machen und ich würde sie retten, aber ich geben ihnen gerne eine zweite Chance, womöglich eine dritte, aber der Tod ist ein ständiger Begleiter, vor allem da es in der derzeitigen Lage schwer ist für Ersatzcharakter zu sorgen. Dennoch hoffe ich und ich denke, gelingt es mir ein Szenario der Bedrohung zu erzeugen, und die Charakter, durchaus cthulhuerprobt gehen dementsprechend vorsichtig um, überlegen mehrmals bevor sie eine bestimmte Handlung setzen.

Die Kampagne selbst unterscheidet sich recht stark von den, sagen wir klassischen Cthulhu Kampagnen und bildet damit einen guten Kontrast zu unserer vorhergegangenen Kampagne In Nyarlathoteps Schatten und es wird auch ein guter Kontrast zur nächsten Cthulhu Kampagne bilden. Derzeit überlege ich stark ob ich die beiden optionalen Abenteuer, welche im zweiten Band angeboten werden, leiten soll oder sie streichen. Die große Gefahr von ständiger Gefahr ist dass die Anspannung abflaut und in Resignation oder Langeweile umkippt. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die Fortsetzung, wenn die Spielerinnen auf eine Gestalt in Eis und Schnee stoßen, welche ihre Hilfe braucht.

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