Rollenspiele Cthulhu Berge des Wahnsinns 3

Cthulhu „Die geheimnisvolle Stadt“ – Teil 4

Beitragsbild zur Cthulhu Kampagne Berge des Wahnsinns

Cthulhu CoverIn der Früh überlegen sich die Damen, ob sie ins Lager gehen sollen, oder in die Höhle. Kate sucht nach einer geeigneten Stelle zum geologischen Bohren, um die Deutschen abzulenken, sollten sie den Bohrturm am Vortag gesehen haben und neugierig sein. Dann entschließen sie sich Miles, Odun und Albert Bescheid zu sagen und in die Höhle zu steigen. Zunächst versuchen sie das alte Dieselaggregat zum Laufen zu bringen, doch es funktioniert nicht so recht, also sind sie auf die mitgebrachten Laternen angewiesen. Kate findet einen seltsamen grünen Stein, der seine Temperatur ändert, dann geht es durch den Spalt, von dem der Luftzug kam. Ein großes Höhlensystem liegt vor den Expeditionsteilnehmerinnen. Sie entschließen sich für eine der beiden Wege und markieren sorgfältig die gewählten Abzweigungen. So stoßen sie auf unterschiedliche Gänge und Höhlen und auch auf einen Schacht, der wohl irgendwann von einem unterirdischen Fluss geschaffen wurde. Es findet sich aber kein Hinweis darauf, warum die Leute aus Lakes Expedition hier getötet wurden. Nachdem die Laternen nur eine begrenzte Leuchtdauer haben, kehren sie einige Stunden später wieder zurück an die Oberfläche.

Es ist mittlerweile mitten in der Nacht, doch das hält die Damen nicht davon ab zu Moore zu gehen, der auch noch wach ist. Da sehen sie, dass auch Starkweather bereits hier ist und er ist wie eh und je. Moore erzählt von den Ausgrabungen in Lakes Lager und dass es kaum Interessantes gab. Allerdings haben die Deutschen auch eine der Eiskegel geöffnet und einen intakten Körper dieses seltsamen Wesens gefunden, dass sie nun untersuchen. Außerdem erfahren sie von einem Flug, der morgen stattfinden soll, zum Hochplateau. Es scheint als sein Lakes Expedition auch dort gewesen und nachdem Lexington dort unbedingt hinmöchte gilt es keine Zeit zu verlieren.

Am nächsten Tag funkt Helen Dr. Vrendenburgh an, kann aber nur eine Nachricht für ihn hinterlassen. In den Unterlagen über die geheimen Kapitel fand sich nämlich auch der Name Vrendenburgh und so wollte sie nachfragen, ob der Kapitän etwas von diesen Geschichten weiß. Unterdessen bereitet Josephine ihr Flugzeug vor. Auch Lexington macht ihre Flugzeug, die Belle bereit. Dann geht es los. Es ist ein mächtiges Gebirge, das vor ihnen liegt, doch was sie auf den Hochplateau entdecken ist noch viel beeindruckender, denn eine riesige Stadt breitet sich vor ihnen aus, größer als jede Stadt, die sie bisher gesehen haben, aber auch ziemlich zerstört. Sie wirkt leer und scheint nicht von Menschen zu stammen, zumindest ihrer Form und Grüße nach. Sie sehen Teile von gigantischen Brücken, einige große Plätze, einen schwarzen langgestreckten Baukomplex, eine Prunkstraße und einiges mehr. Sie landen auf einem der großen Plätze, in dessen Mitte sich eine Grube befindet. Etwas geschützt bauen sie ihr Lager auf und sehen sich ein wenig in der näheren Gegend um. Starkweater hisst die Fahne der Expedition.

Meisterkommentar:

Es ist immer wieder schwierig den Spielern alle Optionen zu bieten und dann doch zu hoffen dass sie sich für eine bestimmte entscheiden und man überlegt natürlich auch wie viel darf man anbieten an Ereignissen und wie viel darf man zurückhalten. Sollte man die Spieler in eine Richtung lenken oder lieber nicht? Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf das Ende der Kampagne oder vielmehr danach an den gemütlichen Sonntag Nachmittag, an dem ich mit allen Spielern die Kampagne Revue passieren lasse und alle Geheimnisse lüften werde.

Wir sind jetzt in der Stadt und ich freue mich schon sehr auf die Erforschung und bin gespannt wie es den Spielerinnen gefallen wird. Sie vermissen aber auch sozusagen den Auftrag. In den meisten Fällen geht es darum etwas Schreckliches das jemand in diese Welt gelassen hat zurückzudrängen, während es in dieser Kampagne darum geht das scheinbar die Spielerinnen etwas Schreckliches in die Welt lassen. Lassen wir die Spielerinnen entscheiden, ob sie damit richtig liegen. Die Gruppe der NSCs ist erneut stark geschrumpft. Die Spielerinnen können mit max. einem Dutzend an NSCs rechnen, das ist auch für den Spielleiter überschaubar zu handhaben. Interessant war wie die Spielerinnen diskutiert haben welche NSCs sie Prof. Moore empfehlen mitzunehmen. Entgegengefiebert habe ich ihrer Entscheidung, ob sie weiterhin den Höhlenkomplex erforschen wollen, oder ob sich der Expedition über das Gebirge anschließen. Von der Höhle waren die Spielerinnen recht entäuscht, verständlich nachdem sie fast 24 Stunden dort leider vergeblich nach Spuren gesucht haben.

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