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Cthulhu “Aufbruch in die Antarktis” – Teil 5

Cthulhu CoverInhalt: Die Expedition kommt in Austrialien an, wobei keine der Damen je zuvor dort gewesen ist. Die Presse wartet auf sie und möchte vor allem über die Sabotageakte wissen und auch die Polizei ist schon vor Ort, um Frettchen mitzunehmen. Die Damen der Expedition werden in einem Hotel in Melbourne untergebracht und sie erfahren, dass Ms. Lexington bereits wieder von Austrialien aufgebrochen ist.
Am nächsten Tag findet ein Treffen mit Moore statt, bei dem erfahren sie von ihm, dass sie am nächsten Tag bei der Polizei vorbeischauen sollen, um ihre Beobachtungen zu erzählen. Außerdem erzählt er ihnen, was noch alles fehlt und sich diese entschließen zu helfen. Viriginia und Josephine kümmern sich um das Pemmikan, wobei sie dazu eine Pfirsichfabrik, die gerade nicht aktiv ist nutzen dürfen, allerdings fehlt das Personal, weshalb kurzerhand die Mannschaft der Expedition eingeteilt wird.

Kate und Helen besorgen Fotoentwickler und organisieren Dieselgeneratoren und Funkgeräte, die sie 2 Tage später abholen können, wobei sie auch noch den Transport organisieren müssen. Das ist aber kein Problem.Am nächsten Tag folgt eine ziemlich lange Befragung durch die Polizei und am Abend findet ein Fest bei Lord Major Harbold Smith statt, der den Expiditonsleitern den Schlüssel der Stadt überreicht wird. Außerdem ist es ein Fest der Reden und der Floskeln.
Die Pemmikan Produktion wird auch in den folgenden Tagen fortgesetzt, während Moore noch Lebensmittel organisert.
Am Morgen des 18. Oktobers gibt es noch einen Pressetermin, dann läuft das Schiff aus, in Richtung Antarktis. Jetzt lernen sie kennen, was arktische Stürme sind und wie unangenehm sie sind. Bei einem der Stürme löst sich ein Flugzeugmotor und die Damen schnappen sich Dr. Price und versuchen mit ihm gemeinsam währned des Sturmes das Ungetüm einzufangen und wieder zu befestigen, was eine ziemlich schwierige Aufgabe ist, bei der sich zwei der Damen auch etwas schlimmer verletzen. So gehen sie die nächsten Tage etwas ruhiger an.
Schließlich fahren sie durch eine Fahrrinne quer durch das Eis, die Antarktis ist schon zum Greifen nahe.

Am 06. November treffen sehen sie ein Schiffswrack, die Wallaroo, ein letztes Jahr verschollenes Schiff. Die Expeditionsteilnehmerinnen wollen an Bord gehen, doch Virginia fällt ins Wasser und muss somit gleich wieder zu ihrem Schiff zurückgebracht werden. Die anderen sehen sich gemeinsam mit Colt um und entdecken eine Menge Leichen, können aber noch das Logbuch, die Pistole des Kapitäns, der sich selbst erschossen hat und 12 Flaschen Whiskey bergen. Eine Kiste, die sie mitnehmen wollten fällt beim Runterlassen ins Beiboot ins Wasser und ist somit verloren.

Dann geht die Fahrt durchs Eis weiter und es kommt soweit, dass sie sich hin und wieder sogar den Weg freisprengen müssen. Schließlich erreicht die Expedition am 14.11. die Antarktis und geht aufs Eis. Zunächst wird ein Landunglager errichtet und die Flugzeuge aufgebaut. Man macht sich auch gleich daran eine Stelle für ein Basislager zu finden. Es dauert einige Tage, dann ist alles soweit fertig, dass man sich langsam ins Basislager aufmachen möchte, doch es sind Eisspalten in der Nähe zu sehen. So müssen sie möglichst schnell alles ins neue Basislager bringen. Dabei gerät Kate mit einer Schneeraupe in eine Spalte und fällt ins kalte Wasser. Die anderen wollen ihr helfen, doch das führt dazu, dass kurze Zeit später auch Virginia und Josephine im eisigem Wasser um ihr Leben kämpfen. Helen holt Hilfe uns so können die drei Damen gerettet werden. Zum Glück waren die Helfer schnell, sonst wären sie wohl erfrohren. Doch Pause gibt es keine. Schon kurze Zeit später geht es weiter und Kate verirrt sich in den weiten des Eises. Sie kann aber wiedergefunden werden. Außerdem schaffen sie es, dass der größte Teil der Ausrüstung ins Basislager gebracht wird. Nur ein Teil bleibt über Nacht im Landungslager und ist am nächsten Tag verloren, wie Josephine erkennen kann, als sie mit dem Flugzeug zu der Stelle fliegt. So verlieren sie insgesamt 1 Tonne Pemmikan, 1 Schneeraupe und die Hälfte des Treibstoffes.
Die nächsten Tage bauen sie das Basislager fertig auf, am 20.11. ist es fertig.

Meisterkommentar: Erfolgreich, wenngleich mit Verlusten an Material haben die Spieler das Basislager errichtet. Die Schiffsreise haben wir sehr detalliert ausgespielt. Ein Kritikpunkt der Spieler war dass es für Australien nicht – wie mittlerweile üblich – Fotos für jeden NSC gab. Da dieser Teil wirklich nur ein kleiner Zwischenschritt war – die Spielercharakter haben in einem kleinen Hotel übernachtet und haben verschiedenen Firmen aufgesucht um für Nachschub zu sorgen – habe ich gedacht, ich belaste die Spieler nicht mit einem weiteren Dutzend NSCs, mit dem sie nicht mehr als ein paar Worte wechseln. Die Expedition selbst hat rund 50 NSCs und auch das Schiff mit seiner Besatzung hat rund 50 NSCs, jeder davon mit eigenem Foto und eigener Art zu sprechen, wobei die Spieler in 90% der Fälle auch ohne Foto wissen, welcher NSC sie gerade anspricht. Hilfreich sind auch das halbe Dutzend Zitate und Redewendungen, welche ich jedem NSC zugeordnet habe.

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