Rollenspiele Savage Worlds Achtung! Cthulhu

Achtung! Cthulhu „Das Shadow Corps sendet Grüße aus Monaco“

Achtung! Cthulhu

Savage WorldsDas Shadow-Corps hat einen neuen Auftrag. Mitglieder der Resistence berichten von Ausgrabungen in den französischen Alpen. So geht es fürs Shadow Corps gleich los. Am 3. April erreichen sie Huez en Oisans, von dort geht es weiter hinauf auf den Berg. Oben sehen sie auch schon das Lager der Archäologen und Ausgrabungen, die eine Kirche aus dem 9. Jahrhundert freilegen. Doch nirgendwo sind Menschen zu sehen. So sehen sich die beiden Agenten des Shadow Corps auch in den Ausgrabungen näher um. Sie entdecken, dass in den Katakomben ein Grab aufgemacht wurde und sich darunter ein Gang in eine natürliche Höhle befindet. Sie kommen an mehreren toten Deutschen vorbei, Wissenschaftler die scheinbar Selbstmord begangen haben, nachdem sie die abscheulichen plasphemischen Bilder hier gesehen haben. Auf dem Altar befindet sich eine reichlich mit Symbolen geschmückte Büchse, in der sich laut Dr. Sima der Götze von Zhothaqquag befinden soll, ein mächtiges Artefakt. Dann hören Dr. Sima und Cpl. Minthoff Lärm aus dem Lager. Schnell schnappen sie sich die Büchse und laufen hinaus. Es ist einer der Wissenschaftler hier, mit der Götze, der sich gerade die Skier anschnallt und die Flucht sucht. Dr. Sima und Cpl. Minthoff verfolgen ihn, stehen aber unter Beschuss von weiteren Deutschen. Schließlich gelingt es Dr. Sima aber dem Wissenschaftler die Götze zu entreißen, allerdings kann der Mann entkommen.

Doch damit nicht genug. Wieder im Hauptquartier angekommen erfahren die beiden Agenten mehr von die Götze und dass sie angeblich von Prinz Kalmankan verkauft wird, in der Spielbank Monte Carlo in Monaco. Ausgerüstet mit neuester Technologie sollen die beiden sich dort einschleichen und mehr herausfinden. Um die Hintermänner ausfindig machen zu können bekommen sie ein weiteres mächtiges Artefakt mit, die goldene Hand von Livingston. Des weiteren machen sie einen Gipsabdruck der Götze, zur Sicherheit.

Am 15. April betreten der Parapsychologe und die Marine-Taucherin das Hotel. Nach ein wenig Auskundschaftung finden sie den besonderen Tisch, der jedoch etwas abseits liegt und bei dem man an zwei Wächtern vorbei muss. Dort oben sehen sie neben Prinz Kalmankan auch Hans Graf von Sachs, Titanic Thompson und Jakoba von der Scheusbeck. Um zum Tisch zugelassen zu werden bedarf es einer speziellen Einladung von Sir Basil, dem Besitzer des Casions. Nachdem die beiden Helden Gerüchte gestreut haben, dass sie im Besitz wertvoller Ware sind, gelingt es ihnen an eine solche zu kommen. Allerdings darf nur Dr. Sima dorthin, also tröstet sich Cpl. Minthoff mit Titanic Thompson, der am nächsten Tag kein Glück zu haben scheint und dem sie anschließend entlocken kann, dass man an diesem Tisch gar nicht gewinnen kann, man verliert nur viel Geld und wertvolle Gegenstände. Allerdings weiß er nicht wie die Spielbank betrügt.

Dr. Sima erfährt aber auch bald ähnliches, denn nachdem sein Geld weg ist, bekommt er einen Termin bei Dr. Basil, der ihm einen Kredit anbietet, im Austausch gegen die goldene Hand von Livingston. Als Dr. Basil wieder in sein Zimmer zurückgeht, warten dort bereits der Hoteldirektor und Prinz Kalmankan. Er meint er weiß dass Dr. Sima ein Spion ist. Cpl. Minthoff hört einen Schrei aus dem Zimmer, sie läuft hin, doch da ist Dr. Sima bereits weg. Er liegt bereits gefesselt auf einer Metallbahre und um ihn herum stehen Dr. Metzler, Prinz Kamalkan und von Samstag, der Kamalkan Anweisungen in diesem Labor gibt. Währenddessen versucht Cpl. Minthoff gemeinsam mit Titanic Thompson ihren Kollegen zu finden, was gar nicht so einfach ist, da es sich um ein Labyrinth aus Gängen handelt. Doch schließlich schaffen sie es Dr. Sima zu finden, der sich bereits trickreich selbst befreit hat.

Gemeinsam geht es nun weiter ins Penthouse von Sir Basil. Es ist dunkel oben und beim Schreibtisch scheint Sir Basil zu sitzen. Doch es ist nur eine Puppe. Die Stimme kommt aus dem Nebenraum, in dem die Agenten in Hirn in einem Glaszylinder finden. Es ist Dr. Ling, der meint erfreut zu sein die Agenten wiederzusehen. Es kommt zu einem überraschend herausfordernden Kampf, doch die Agenten können siegen und herausfinden, dass die Schurken bereits weg sind, auf dem Weg zum Zeppelin. Die Agenten schleichen sich ein und finden einen Ring mit einem roten Totenkopf. Irgendwas geht da vor sich. Außerdem entdecken sie unter einem der Tische eine Brandbombe. Sie wollen die Besatzung warnen, doch die sperrt sie nur in eine Kabine, um Unruhe zu vermeiden. Doch so leicht geben sihc Cpl. Minthoff und Dr. Sima nicht geschlagen. Sie brechen aus und suchen weiter Bomben, die sie auch finden und deaktivieren können. Außerdem sehen sie einen Typen, der einen Aktenkoffer festhält und auf den Zeppelin klettert, wo ein Flugzeug auf ihn zu warten scheint. Als sie ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen verschmilzt sein Gesicht. Sie erkennen ihn noch als Maximilian von Zorn, doch er rechnet nicht mit der Entschlossenheit der Agenten und stürzt in die Tiefe. Der Aktenkoffer kann gerettet werden.

Als sie landen holen sie ihr Gepäck, sämtliche Kunstgegenstände ab und machen sich auf die Suche nach dem geheimen Versteck der Schurken. Sie finden einen Antiquitätenladen, in dem es verdächtige Bewegungen gibt. Schließlich gelingt es ihnen den Zugang zu einem geheimen Keller zu finden, einem alten U-Boot-Bunker. Hier ist wohl eine Fälscherwerkstätte, in der sämtliche Kultgegenstände gefälscht werden. Außerdem lagern hier ein paar Torpedos. Der Plan ist die Halle zu sprengen, das Hauptbuch aus dem Aufsichtsbüro zu stehlen und zu verschwinden. Es läuft nicht alles so glatt wie gewünscht, aber im Prinzip schaffen es Dr. Sima und Cpl. Minthoff alles zu erledigen.
Als sie wieder in Portugal ankommen werden sie gefeiert. Es konnten wichtige Gegenstände und Informationen geborgen werden.

Meisterkommentar:

So, jetzt haben wir auch Achtung! Cthulhu mit den Savage Worlds Regel gespielt und ich muss sagen, es gefällt mir durchaus. Man spürt bei den Savage Worlds Regeln ihren Ursprung bei Deadlands, aber wenngleich es einiges gibt an das man sich gewöhnen muss, sind sie durchaus durchdacht. Ich finde auch, dass sie es besser als im alten Deadlands gelöst haben, wenn man die Fertigkeit auf die man würfeln möchte, nicht gelernt hat. Aber es gibt natürlich auch ein paar Punkte die mir weniger gut gefallen haben, oder an die ich mich erst noch gewöhnen muss, und erstaunlicherweise habe ich wesentlich weniger Bennies verteilt, als ich es üblicherweise bei Deadlands mache.

Die große Frage ist natürlich werde ich zukünftig, falls ich wieder Achtung! Cthulhu spielen werde, es mit Savage Worlds Regeln oder mit Cthulhu Regeln leiten? Die Spielerschaft ist da ein wenig gespalten. Zumindestens kann ich mir gut vorstellen wieder Achtung! Cthulhu zu leiten. Ich habe sogar schon das nächste Abenteuer. Grundsätzlich sind beide System durchaus für Achtung! Cthulhu eine gute Option, bei den klassischen Cthulhu Regeln in der 7. Edition liegt der Fokus mehr auf den Horror und dass die Spieler vorsichtiger agieren müssen, bei den Savags World Regeln gibt es, auch durch die explodierenden Würfel, mehr Unvorhergesehenes und der Fokus liegt mehr auf der Action. Da Achtung! Cthulhu für mich mehr Indiana Jones als Sam Spade ist, tendiere ich derzeit eher zu Savage Worlds Regeln, aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, ihr werdet aber sicher demnächst lesen können, was es beim nächsten Abenteuer geworden ist.

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