7te See “Das Geheimnis der schwarzen Dame”

Inhalt: Die Seeleute treffen sich mit einer Auftraggeberin, die Capitano Nero für sie aufgetrieben hat. Sie möchte von den Helden, dass sie ihr bei einem Diebstahl helfen. Ein spanischer Kapitän, Capitano Orlando de Ronda, hat ihrem Mann einen Ring gestohlen, wobei ihr Vater ihrem Mann den Ring geschenkt hat, ein Familienerbstück sozusagen. Allerdings ist gestohlen vielleicht auch nicht ganz das richtige Wort, denn er nahm den Ring nach dem Tod des Mannes an sich, wollte ihn aber nicht wieder der Familie zurückgeben, da er sich als Bruder im Recht sah, diesen zu behalten. Dann beschreibt sie den Ring, der den Spitznamen Tritons Dreizack trägt. Er hat einen Marin und zwei Saphire, sowie ein Bildnis und eine Inschrift eingraviert. Um an den Capitano ranzukommen eignet sich besonders der Ball es Gouverneurs, der heute Abend stattfinden wird, ein Maskenball. Die Auftraggeberin hat auch bereits Einladungskarten und Masken organisiert, wobei diese bei einem Freund von ihr abzuholen sind. Dann kann sie den Helden noch verraten, dass der Capitano eine Pfauenmaske tragen wird. Sie weiß außerdem, dass er den Schlüssel zum Kästchen, in dem er den Ring versteckt hält, um den Hals trägt.
Plötzlich kommen Wachen in die Taverne, in der sich die Helden mit der Frau treffen und wollen, dass sie zum Hauptmann mitkommen. Jemand schüttet einer der Wachen Wein ins Gesicht. Nero springt auf, über den Sessel, schwingt am Leuchter und verschwindet durchs Fenster, während die Helden zurückbleiben und kämpfen. Sobald alle besiegt sind, fliehen sie mit der Dame zu einem Unterschlupf, zu Melasso de Milano, einem Jungendfreund der Auftraggeberin, der schwarzen Dame. Er hat jedoch keine Kleider da, sondern hat sie alle verraten, aus Loyalität zu Capitano de Ronda. Es kommt zum Streit zwischen Melasso und der schwarzen Dame, bei dem die Helden erfahren, dass die Geschichte vorher nicht so ganz gestimmt hat, denn die Dame möchte den Ring eigentlich, um ihren Verlobten, Estevan de Muego aus Tritons Reich zu befreien. Immerhin, die Einladungen und Masken sind tatsächlich hier und so nehmen die Helden diese und verschwinden in ein Gasthaus. Sie besorgen sich adäquate Kleidung und begeben sich zum Ball. Tatsächlich sehen sie einen Mann mit Pfauenmaske. Nachdem er nicht verheiratet ist, probieren sie mit ihm zu flirten, merken aber, dass der Capitano wohl auf Männer steht. So verkuppeln sie ihn mit einem jungen Soldaten, doch die Sache läuft nicht ganz so wie geplant. Die beiden gehen zwar in ein Zimmer, doch dort gibt es nicht genug Ablenkung. So mischen sie heimlich Gift in sein Getränk und warten. Schließlich fällt der Captiano um und die Helden können ihm den Schlüssel abnehmen. Sie flüchten schnell, werden jedoch von Wächtern verfolgt. Mit etwas Geschick können sie jedoch entkommen.
Dann treffen sie die schwarze Dame wieder, erkennen, dass es sich eigentlich um einen Mann handelt, Estevan de Muego, der nun seine Geschichte geändert hat, da er seine Geliebte retten möchte. Doch da er die Helden gut bezahlt, machen sie weiter. Er weiß wo das Schiff von Capitano de Ronda liegt. Die Helden schleichen sich an Bord und finden das Kästchen mit dem Tritonring. Außerdem gibt es Dokumente, dass er unschuldig in Italien verhaftet wurde. Dann trommeln sie eine Mannschaft zusammen und brechen mit der Nachtigall auf nach Italien.

Meisterkommentar:

Veröffentlicht von

Kanzler von Moosbach

Ich bin in der RPG Community unter dem Namen Kanzler von Moosbach bekannt und bin der Spielleiter ein kleinen, aber feinen Wiener Rollenspielgruppe. Ich spiele schon seit mehr als zwei Jahrzehnten verschiedene Rollenspielsysteme, einige wie Cthulhu schon seit Anfang an, andere wie Schattenjäger erst seit kurzer Zeit. Ich spiele dabei selbstgeschriebene Abenteuer, sowie auch Kaufabenteuer, halte mich in manchen Kampagnen sehr eng an den Kanon, bei anderen ändere ich die Systemwelt sehr stark nach meinem Geschmack und den Gruppenbedürfnissen ab. Ich habe kein spezielles Lieblingssystem, weil viele Systeme ihre Stärken und Schwächen haben und ich lieber diese für meine Abenteuer und Kampagnen nutzen möchte, als daraus ein "Lieblingssystem" für alle Gegebenheiten zu schnitzen. Seit einiger Zeit habe ich die Ehre auch für Weltenraum, dem österreichischen Magazin für Spiele, Film und Lesestoff, als Redakteur für Rollenspiele schreiben zu dürfen.

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